Via Lusitana Tag 12

Via Lusitana Tag 12

Estremoz – Fronteira  28km (296.2km)

Heute schlafen wir bei den Bombeiros (Feuerwehr). Da muss man sich einen Tag vorher anmelden. Die Dame am Telefon konnte nur ihre Heimatsprache, ob sie meinen Kauderwelsch verstanden hat???
Eine Weile gings zur Stadt hinaus, dann hat unser Navi plötzlich gesponnen aber wir sahen gelbe Pfeile und freuten uns. Als unser Navi wieder bereit war zu funktionieren, stellten wir fest, leider der falsche Weg.
Also wieder ein Stück retour und in eine kleine Landstraße eingebogen. Auch die Landschaft wurde ländlich. Wie gewohnt, Ackerbau und Viehzucht, nur dunkelhäutige Schweine haben sich dazugesellt.
Auf einmal war die Santiago-Markierung wieder da, verlief vorerst gleich mit unserem Weg. Der wurde dann für Seele und Füße wieder einmal herrlich, nur wir zwei mit Vogelgezwitscher 🙂 durch die Eichenwälder.
Im sehr gepflegtem Dorf Sāo Bento de Cortiço, mit schönen Blumengärten, begrüßte uns vor der Kirche sitzend, die „Old Men Group“. Sie zeigten auf den gelben Pfeil, für uns die falsche Richtung. Unser Navi führt uns in die Ortschaft. Na gut, für eine Kaffepause waren dann die Herren einverstanden 😉 .
Ein nettes Gespräch mit der Wirtin, sie erzählte, dass in der Woche drei bis vier Pilger vorbeikommen. Bei der Frage, den weiteren Weg links oder rechts meinte sie, nein den in der Mitte, die anderen Möglichkeiten wären Umwege. Gute Ratschläge von Einheimischen werden gerne angenommen. Also schlichen wir uns hinter der Kirche an den Männern vorbei, zum empfohlenen Weg 🙂 .
Eine kleine Landstraße brachte uns schnell ins nächste schöne Dorf, Santo Amaro. Nachdem wir mithelfen wollen die Infrastruktur zu erhalten, gabs auch da eine Kaffeepause 🤓 . Die Mehlspeisen sind seit gestern speziell. Vorhin aßen wir Pudding in Blätterteig, hier eine „Gatschrolle“ mit Mandeln. 😋 . Ich muss es erwähnen, zwei Kaffee, eine Cola und die Mehlspeise €3.50 😳 .
Die letzten 12km gingen entlang der Straße, fast schnurgerade, mit einigen Senken, ohne Schatten. Im Sommer vielleicht nicht so fein.
Nett wurden wir bei den Bombeiros aufgenommen, eine große, lustige „Familie“, urig schlafen wir in getrennten Räumen.
Bis morgen sagen O + R

Unterkunft: bei den Bombeiros Voluntários von Fronteira (Ortsbeginn re.) Tel.: 245 604 500 Spende nicht vergessen

8 Gedanken zu „Via Lusitana Tag 12

  1. In 11 Tagen fast 400km – alle Achtung!
    Geht ihr noch oder rennt ihr schon? Bin schwer beeindruckt und sicher, es euch NICHT nachzumachen 😀
    Alles Gute weiterhin, einen guten Weg und ganz liebe Grüße,
    Henrike.

    1. Hallo Henrike!
      Danke für den Hinweis, da hat sich ein gewaltiger Fehler eingeschlichen, nämlich 100km zuviel 😉 .
      Also brauchst nicht mehr beeindruckt sein, wir spinnen eh no ned 🙂 .
      Danke, ich denke der Weg wird uns weiterhin gefallen.
      Liebe Grüße von uns

  2. Moin, sehr interessiert verfolge ich Euren Weg. 2015 ging ich diesen Camino.
    Die Bomberos in Fronteira sind wirklich sehr Nett. Und die Bar gleich nebenan.
    Weiterhin guten Weg. Es kommen noch herrliche abschnitte.
    Gruß von Detzen aus Hamburg

    1. Hallo Detzen!
      Der Weg ist wirklicher recht schön, heute gings wieder so wunderbar durch die Natur und mit dem Wetter haben wir auch Glück.
      Ich freu mich schon auf die herrlichen Abschnitte 🙂 .
      Liebe Grüße nach Hamburg

    1. Laung host braucht sui da vo dein Habschi ausrichtn 😉 .
      Nua no a poa Tog daun samma eh scho wieda do.
      Bei eichara Grüllarei nehmas daun mitham, guat? 🙂

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