Winter-Camino Tag 11

Winter-Camino Tag 11

Kurz war er, unser Winter-Camino aber es macht keinen Sinn kurze Strecken nach Santiago zu humpeln und danach ein kaputtes Knie zu haben. Außerdem sind kurze Etappen oft gar nicht möglich, da jetzt im Jänner noch weniger Herbergen geöffnet sind als im November/Dezember. Obwohl viel mehr Pilger zur Zeit unterwegs sind.
Manuel, der Hospitalero dieser Herberge ist ein wahrer Schatz. Tagsüber sollten wir es uns in seiner Hospitalero-Wohnung gemütlich machen, dauernd will er uns beschenken 😍 . Das ist wieder so eine Sache, wo wir ein Problem mit der Annahme haben und immer „nein danke“ sagen. Einige werden das sicher verstehen (man kann nix zurückgeben).
Seit gestern Abend regnet es, die Pilgerleins kommen völlig verdreckt an. Ich wäre auch gerne verdreckt und dabei. Zumindest hat sich mein Wunsch, im Schnee zu stapfen, erfüllt.
Vielleicht hol ich den Weg im nächstem Winter nach, nur Otto wird mir dann was pfeifen glaub ich.
Bereits etwas gelangweilt sind O + R

Unterkunft: wie gestern

4 Gedanken zu „Winter-Camino Tag 11

  1. Hallöchen!
    … wo wir ein Problem mit der Annahme haben …
    Wichtig, man muss den Anderen auch die Möglichkeit geben etwas Gutes zu tun! Zurück geben kann es auch jemand Anderen. So stirbt das Gute auch nicht aus!
    Pater Kunibert

    1. Hallo Pater Kunibert 🙂
      Du hast ja so recht, ein bisschen haben wir eh bereits dazugelernt 😉 . Manuel freut sich über Kleinigkeiten aber er macht so viel mehr für uns.
      Heut hat sich ein Pilger, der es sicher nötiger brauchte, unser Frühstück geschnappt, das meintest du mit dem Kreislauf gell 🙂
      Liebe Grüße von uns

  2. Wünsch euch eine gute Heimkehr, und dass das “böse” Knie bald wieder gut wird. Kopf hoch, im April klappts bestimmt!
    Liebe Grüße vom Wolfgang, der davon träumt, nächstes Jahr von Wien nach Santiago zu pilgern.

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