Weinviertler Jakobsweg Tag 7

Weinviertler Jakobsweg Tag 7

Karnabrunn – Stockerau 20km (166,4km)

Nach einem guten Frühstück und der Verabschiedung von Frau Lachmann, starteten wir die Straße hinauf, entlang eines Wildschweingeheges, in den Wald. Schweine sahen wir keine, die waren sicher noch im Tiefschlaf 😴.
Bald kam ein Abzweig zu einem wunderschönen Wanderweg, der uns heute fast bis zum Ziel erhalten blieb 😀.
Da es in der Nacht regnete war es ziemlich dunstig und teilweise recht nass durchs hohe Gras aber das störte gar nicht, ich hab ja jetzt zum Glück die passenden Schuhe. Meine Füße fühlen sich wieder so richtig wohl.
Niederhollabrunn wird nur gestreift aber von dort hat der “Traubengarten Winkler” eine paradiesische Raststätte in einen Weinberghang hineingezaubert. Selbstbedienung mit gekühlten Mineral, Traubensaft und Wein, das haben wir sehr genossen.
Vom Wald hinaus kamen wir auf die Hochebene des Steinbergs, von hier sieht man bereits die kleine Kirche am Michelberg. Vorbei an Roggenfelder, laut Tafel extra für Gösser Bier. Na sowas, ist dann wohl nimma echt steirisch 😉.
Ein Kreuzweg führte uns steil hinauf zum Michelberg. Hier hat man einen herrlichen Weitblick rundum. Eine große Panoramascheibe zeigt die entfernten Punkte. Leider können wir durch den Dunst nicht so weit, wie zum Beispiel bis zum Schneeberg sehn.
Weiter ging es über den Waschberg, wo wir das gut versteckte Gipfelkreuz übersahen. Ein schmaler Pfad führt hinunter nach Leitzersdorf, wo heute, wir konnten es nicht fassen, alle zwei Gaststätten RUHETAG hatten 😭.
Wie gut, dass Frau Lachmann uns eine dritte Flasche Mineral mitgab und ich mir an der Raststätte einen Traubensaft nachfüllte.
Vor uns lagen 5km durch Getreidefelder, völlig eben und ohne Schatten. Den fanden wir noch bevor es losging am Straßenrand vom Dorfende, wo wir uns bedauerten und erholten. Das gelang uns ziemlich rasch, flott waren wir am Ziel und ein Magnet zog uns ins Eisgeschäft, wo es die Belohnung gab.
Noch einen Stempel von der Kirche, mit dem angeblich höchsten Kirchturm Niederösterreichs geholt und ab nach Hause.
Wir hatten bereits so eine Vorahnung, dass der weitere Weg nicht so reibungslos gelingen wird. Das bestätigte sich tatsächlich.
Zwischen 18 und 27km gibt es für morgen nix, erst für den Donnerstag konnte ich eine Unterkunft ergattern, für den Freitag zum Glück auch, also morgen Pause, eine unerwünschte aber wir sind ja flexibel 🙄.
Tschüss sagen O+ R

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