Tag 36

Tag 36

Ostabat-Asme – Saint-Jean-Pied-de-Port 27.8km (896.7km)

Seit einigen Tagen sind wir wieder in ländlicher Umgebung unterwegs. Ostabat hat einige Kühe, das sieht man hauptsächlich auf der Straße und viele Schafe, das hört und riecht man. Bereits vor vier Jahren sind wir von diesem Ort, wegen der massenhaften Fliegen, geflüchtet. Ansonsten ging es uns, zu zweit, in der alten Herberge recht gut. In der Neuen, war um 4:45 Tagwache und Geschrei, erzählten uns die Mädels.
Nach Larcevau kommt man bei der alten Mühle, eine Notunterkunft für Pilger, vorbei. Da haben wir vor vier Jahren geschlafen. Mittlerweile gibt es dort sogar Wasser und zwei Stockbetten.
Die “neuen Pilger”, hauptsächlich Franzosen, kommen uns komisch vor. Laut, rücksichtslos, unfreundlich? Total anders als die Einheimischen auf der Via Lemovicensis. Einer war grad dabei mitten auf den Weg zu schei..n. Wie reagiert man da? Buen camino, wünschten wir ihm freundlich.
Pause in Saint-Jean-le-Vieux, danach den letzten Abschnitt nach SJPdP, immer die Pyrenäen vor der Nase, genossen. Otto kam mit den Mädels an, Foto-Shooting vor dem Santiagotor und ab ins Pilgerbüro.
Die hatten leider keine Ahnung wie mein Rad nach Wien kommen könnte. Letzt endlich, laut einem Radgeschäft, gibt es nur eine Möglichkeit, nämlich über eine Spedition, das kostet €350, viel zu teuer.
Also begleitet mich mein “Freund” doch noch bis Irun und fliegt mit uns nach Wien. Femke hat uns dabei geholfen, dass dieses funktioniert, ich hoffe, am Flughafen geht alles klar.
In der Herberge treffen wir Rik, die Hospitalera, die uns bereits in Le Chemin, am zweiten Tag unserer Reise, verwöhnte. Das war eine freudige Überraschung.
Alle warten aufs Abendessen, also bis morgen sagen O + R

Fritz aus Salzburg

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