2021

2021


Tag 17

Blundenz  - Bartholomäberg Juhu, gestern kam das Wandern doch noch zustande. Zwar drückten sich die Männer, die hatten eigene Pläne, das war für Bernadett und mich auch in Ordnung. Zur ganz großen Freude hatten wir Begleitung von unseren Pilgerfreundinnen Birgit und Inge 💚 . Sie kamen extra von Bregenz angereist 🥰 . In Bludenz trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein. Gut gelaunt, eh klar bei vier Frauen, gings wieder einmal vorbei beim Kloster St.Peter und Richtung Staller. Bernadett, unsere Wanderführerin konnte uns viel über die Gegend berichten. Über den oberen Illweg und neben der Montafonerbahn erreichten wir Lorenz. Auf der Prazalanzwiese, grasten Steinschafen , eine besonders unkomplizierte sehr alte Rasse. Sie fressen alles, sind sehr fruchtbar und haben ein zartes Fleisch. Wir dachten alle, es geht so gemütlich weiter. Ha, irgendwo mussten wir aber auf 1000 Höhenmeter kommen. Das war dann beim Wasserfall von St.Anton im Montafon. Ein Steig führte steil hinauf neben dem Wasserfall, zur Parzelle Marentes. Keuch, schwitz, der Steig wollte nicht enden. Zwischendurch war eine Pause nötig und wir bewunderten von oben unseren steilen Aufstieg. Oben dann die Belohnung mit einem sagenhaft schönen Ausblick auf St.Anton i.M. Ohne weiterer Anstrengung erreichten wir, durch den Wald und über Wiesen, das Ziel Bartholomäberg 😎 . Einen sehr schönen Weg hat sich Bernadett für uns ausgedacht, danke dafür. So kam es doch noch zu dem Abschluss den ich mir wünschte. Am Balkon noch die Sonne genützt, mit einer Jause wurden wir verwöhnt, uns Pilgergeschichten erzählt, bevor Birgit und Inge die Heimreise antraten. Danke an alle für den schönen Tag.

  Jetzt ist der Weg tatsächlich beendet. Österreich ist wunderschön, die Leute sind nett, das Wetter war eigentlich recht lieb zu uns 😊 . Wir sagen wieder einmal danke für die virtuelle Begleitung und für die Kommentare über die wir uns immer sehr freuen. Im Winter wollen wir unseren Winter-Camino am CF beenden. Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Herbst-Zeit 😊 .

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ÖJW-2 Tag 16

Klösterle - Bludenz 25.5km (353.4km) Unsere liebe Vermieterin freut sich immer wenn Pilger bei ihr übernachten. Sie erzählte uns beim Frühstück lustige Pilgergeschichten. Also verging die Zeit recht schnell. Schnee gabs keinen aber dafür Regen, der uns fast den ganzen Tag begleitete. Da hätte mir der Schnee fast besser gefallen ☃️ . Nützt nix, Regenklamotten angezogen und hinauf zur Bahntrasse gestapft. Zumindest konnten wir heute den Weg sehen. Der war wieder ausgezeichnet. Nur so schade dass wir keine Aussicht hatten. Wenig Asphalt, über Wald, Feld und Wiesenwege, entlang am Flussufer der Alfenz. Trotzdem waren wir beide heute nicht motiviert. Bei jeder Bushaltestelle hätte ich am liebsten auf den Bus gewartet 😜 . In Dalaas besuchten wir die Künstlerin in ihrer Pilgerherberge. War ein nettes Gespräch und einen Pilgerstempel bekamen wir auch von ihr. Das Gasthaus dort war zum Glück geöffnet, bis Bludenz gibt es nämlich keine weitere Einkehrmöglichkeit. In der Umgebung von Braz bestaunten wir Hausfasaden mit kleinen Schindeln. In Bings-Radin steht auf der Hauptstraße ein historischer Kilometerstein, nach Bludenz nur mehr 5km. Unser Weg geht aber nicht entlang der Straße, sondern führt noch einmal aufwärts über das Hochtal der Gasünd. Statt dem Regen kam die Sonne, der Nebel verzog sich, ein sehr schöner Abschluss. Aha, so schaut es in Vorarlberg aus, die haben ja auch Berge 😂 . Aber fast alle sind weiß 😉 . Vorbei beim riesigen Kloster St.Peter, die für Pilger nur ein einziges Bett zu Verfügung stellen. Abwechselnd wollen wir nicht schlafen, also gingen wir ins Stadtzentrum wo das Franziskanerkloster uns beide aufnahm 👍 😊 . Unser Pilgerweg ist somit beendet. Es war immer der Plan, bis nach Bludenz und weiter  nach Barthlomäberg zu Freunden zu gehen. Morgen in der Früh werden wir abgeholt, darauf freuen wir uns schon sehr 🥰 . Mit ihnen wären wir dann eigentlich das letzte Stück gegangen. Aber es wird morgen wieder regnen, wer will da schon wandern. Schade, es wäre ein schöner Abschluss gewesen 🥺 . Zum Glück haben wir eine ganz dicke Tuchent, huschikalt ist es geworden. Gute Nacht sagen O + R Unterkunft: Franziskanerkloster Kapuzinerstraße 2 Tel.: 0555262251

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ÖJW-2 Tag 15

Pettneu - Klösterle 26km (327.9km) Echt blöd dass wir gestern nicht weitergegangen sind, statt zur Unterkunft 2x den Berg hinauf und hinunter zu latschen wegen Futtersuche. War eh alles geschlossen, naja 🙄 . In der Nacht hat es geregnet, eine gute Luft war und gar nicht kalt. Wir hielten uns an die Empfehlung vom Buch, also gings gemütlich, schnurgerade nach St.Jakob. Durchgehend alles für den Tourismus. Jetzt ist grad Zwischensaison und deshalb tote Hose. In der Jakobskirche die lebensgroße Figur des Hl.Jakob besucht, das ist natürlich Pflicht. An der Außenwand befindet sich ein Gemälde vom Hl.Christophorus, dem Schutzpatron aller Reisenden. Hoffentlich passt er auch auf uns gut auf 😉 . Ein nettes Gespräch mit einem Einheimischen. Von ihm wissen wir, alles vor unserer Nase ist der Arlberg. Jede Spitze hat einen Namen aber ein Arlberg ist nicht dabei. Ja und er denkt dass es keine Einkehrmöglichkeit in St. Anton gibt. Wir umgingen St.Anton und Otto erspähte auf der Hauptstraße den roten Würfel vom MPREIS 👍 . Unsere Kaffepause war gesichert. Gleich dahinter führt ein Weg über eine Brücke zur Rosanna. Sie schlängelt sich später durch den Wald zur Rosanna-Schlucht. Es war soweit, der eigentliche Aufstieg auf den Arlberg-Pass begann. Ein wunderschöner Waldweg durch die gut gesicherte Rosanna-Schlucht. Ein tolles Erlebnis, tief unten tobt der Wildbach. Auf einem Schotterweg kommt man bei der Hexe von Stiegenegg vorbei. Ein kleiner Umweg führt zu ihr 🧹 . Die Sagengeschichte kann man nachlesen. Über Stiegen gelangt man zur Stiegeneck-Kapelle und dahinter gehts weiter, steil bergauf, Richtung Arlberg-Passstraße. Wir überquerten diese und weiter ging es steil hinauf zum Maiensee. Nebel schlich daher, es gab keine Aussicht. Für mich war eine Pause nötig. Bei einer Stufe, windgeschützt, die Sonne kam durch den Nebel und wärmte mich, daneben Heidelbeeren 😋 . Als ich weiter ging war der Nebel für eine kurze Zeit weg. Ein sagenhafter Ausblick bot sich, „extra für mich“ 😊 . Vorbei an einem Schifahrerdenkmal, uff und weiter steil bergauf. Bei einer kleinen Passhöhe überschritten wir, bei 1865 Höhenmeter, den höchsten Punkt des Pilgerweges bis Santiago de Compostela. Oben stehen Pilger-Skulpturen, der Maiensee lag mystisch im Nebel. St. Christoph sahen wir erst knapp vor dem Erreichen. Ein starker eiskalter Wind ging. Zum Glück konnten wir uns bei einer geöffneten Gaststätte erwärmen und uns mit einem köstlichen Kaiserschmarren stärken. Mittlerweile war der Nebel noch dichter. Wir konnten den Weg schlecht erkennen, außerdem war es durch die Nässe recht rutschig. Wir beschlossen umzudrehen und entlang der Straße zu gehen. Auf wiedersehen Tirol und servus Vorarlberg, bald haben wir es geschafft. Durch Stuben, über die alte Arlbergstraße Richtung Langen und auf der Bahntrasse nach Klösterle. Schon komisch, wenn man geht und nix sieht und deshalb auch nicht so recht weiß wo man gerade ist 🥺 . Vom Nebel waren wir bereits sehr nass, es begann noch zusätzlich zu regnen. Alles egal, Hauptsache der Aufstieg auf den Arlberg war schön. Beim Spar eingekauft und zum Quartier marschiert das wir heut nicht mehr verlassen. Ein netter Empfang und eine Wohnung nur für uns. Ob es morgen den versprochenen Schnee gibt fragen sich O + R Unterkunft: Haus Bianca Klösterle 60 Tel.: 0664 73881733

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ÖJW-2 Tag 14

Zams - Pettneu 25.6km (301.9km) Die Unterkunft liegt am Rande von Zams, gleich beim Jakobsweg. Also ersparten wir uns heute den Hatscher durch den Ort. Der hat sich gestern nämlich noch ganz schön gezogen. Ein warmer Föhn ließ uns die Jacken gleich wieder ausziehen. Ein Stück gings noch entlang vom Inn. Hoch oben thront die Ruine Schrofenstein, die man durch den Wald über den Pfaffensteig erreicht. Auch der Jakobsweg führt da sehr steil hinauf. Zum Glück nicht bis zur Ruine. Wir biegen vorher ab und befinden uns am Stanzer Hochplateau. Stanz ist bekannt als Dorf der Schnapsbrenner. Es gibt da angeblich über 60 Brennereien. Wunderschön ist der Weg. Rundum die Bergriesen, auf manchen Gipfeln liegt Schnee, in den Hängen kleine Dörfer. Auf einer Wiese lagen reife Birnen, ups, eine hat sich in meinen Bauch verirrt 😋 . Vorbei an einer Kneippanlage wo man die Beine und Arme erfrischen könnte 🙄 . In Grins gibt es eine alte Römerbrücke, außerdem einen Brunnen der Trink und Heilwasser spendet. Nur die Gasthäuser sind heut geschlossen. Es ist Montag und überall Ruhetag. Na gut dann besuchten wir eben die Kirche St. Nikolaus und pausierten auf einem Bankerl. Das Oberinntal liegt jetzt hinter uns, der warme Föhn auch, deutlich kühler wurde es. Fortsetzung vom schönen Weg, der später in den Wald hinauf führte. Immer wieder kam die Sonne durch 😊 .Über einen Steig ein kleiner Umweg zur Lärchkapelle. Wir kamen zu einer Schlucht die man auf schmalen Tritten überqueren konnte, nur nicht hinunter schauen 🥴 . Über uns Gämse, ein großer Hirsch zeigte sich für Otto. Nur für ein Foto waren alle zu schnell. Bei einer Absperrung hängt ein Schild mit dem Hinweis, wegen einem Erdrutsch im Bereich Lärchkapelle „Straßensperre für den Jakobsweg“. Nur steht der Hinweis auf der falschen Seite, selten geht ein Pilger in die andere Richtung 🤷‍♀️ .Jetzt wissen wir, die Schlucht gibt es wegen dem Erdrutsch. Wir sind zum Glück gut durchgekommen. Stetig bergauf, steil die Straße hinauf bis Verill, danach steil bergab. Von da sieht man bereits wie es weiter geht, nämlich wie auf einer Hochschaubahn wieder steil hinauf. Aber nicht so weit. Zur Belohnung bringt uns ein schöner Waldweg fast bis Flirsch. Leider ist noch immer Montag, alles geschlossen aber wir hatten Glück. In einem Hotel gabs Kaffee und Strudel für uns. Nach Pettneu wählten wir den Weg neben dem Fluss Rosanna und neben der Bahn, der wäre gemütlicher meinte ein Herr. Zu unserer Unterkunft gings noch einmal steil hinauf. Wo bekommen wir heut ein Essen? Im Supermarkt, denn es ist noch immer Montag, alles war verrammelt 😳 . Käsbrote tuns auch meinen O + R Unterkunft: Haus Talblick Garnen 51 Tel.: 0664 1612590

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ÖJW-2 Tag 13

Roppen - Zams  25.5km (276.3km) Frühstück wurde für uns vorbereitet, also konnten wir starten wann wir wollten. Die Sonne lachte bereits freundlich von den Berggipfeln. Eine herrliche Ruhe fast am gesamten Weg. Zu Beginn wieder durch kleine Ortschaften, die noch zu Roppen gehören. In Waldele gehts abwärts zur engen Innschlucht und zu einem Rad/Fußweg. Zwischen Bahngleisen und Inn erreicht man den Bahnhof Imst/Pitztal. Gestern hatten wir noch darüber geredet, dass der Jakobsweg in Tirol ziemlich eben verläuft. Das hat der Herr Jakob von oben gehört und es sofort geändert 😊 . Steil schickte er uns eine Straße hinauf. Oben angekommen gings dann aber doch wieder gemütlich auf Forst und Wanderwegen, sehr schön durch den Wald, bis Imsterau zu unserer ersten Pause im Gasthaus Alpenrose. Bei der Verabschiedung meinten die Herrn, jetzt wirds dann steil. Noch wars flach entlang der Bahn, dann ein Waldweg wunderschön über einen Berg, gar nicht steil dachten wir. Haha den Weg meinten die Herren sicher nicht. Vor dem Weiler Ried führt dann ein richtig steiler Waldpfad zur idyllisch gelegenen Kirche St.Vigil aus dem 15.Jh. Zahlreiche Fresken innen und auch außen. Die Kirche war verschlossen, man kann sich aber bei der Fam. Pohl im Haus 2 den Schlüssel ausborgen. Hab ich gemacht. Eine für Jakobspilger besondere Sehenswürdigkeit ist aus dem 17.Jh. Ein Pilger verewigte sich mit einem Rötelstift. Er malte zwei gekreuzte Pilgerstäbe und eine Jakobsmuschel an die Wand. Immer wieder werden wir gefragt ob wir den Jakobsweg gehen. So mancher war schon einige Etappen unterwegs und so ergeben sich nette Gespräche die den Tag bereichern 😍 . Es ging weiter auf einem Forstweg hinauf und hinauf....über 1000 Höhenmeter wurden erreicht. Die Sonne hat sich nicht durchgesetzt aber wir schwitzen auch ohne genügend 🤪 . Schon blinzelte die Ruine von Kronburg durch die Bäume. Noch ein paar Anstrengungen, über einen Steg überquert man die schmale, tiefgelegene Kronburger Schlucht und ist danach recht schnell bei der Wallfahrtskirche von Kronburg. Heut am Sonntag und dazu das gute Wanderwetter, lockte zahlreiche Besucher her. Da zu schlafen ist ein Pilgergeschenk, leider haben sie morgen ein Ruhetag und deshalb für uns nicht möglich. Na dann auf nach Zams. Von nun an gings bergab dachte ich. Nicht wirklich, einige Steigungen mussten schon noch sein. Aber es war wieder ein schöner Wanderweg. Zum Schluss führte uns ein Steig in Serpentinen nach Zams. Ich glaub seit Innsbruck war das die schönste Etappe, für mich zumindest 👍 . Unser Quartier ist ein Chinarestaurant in einem typischen Tirolerhaus 😂 . Heut hatten wir genügend Höhenmeter finden O + R Unterkunft: Hotel Restaurant Thurner Magdalenaweg 6 Tel.: 05442 61245

 

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ÖJW-2 Tag 12

Pfaffenhofen - Roppen 27.8km (250.8km) Von unserem Unterkunfts-Balkon hatten wir einen wunderschönen Blick auf Telfs. In der Früh spürt man den Herbst, ab mittags wandert man kurzärmelig, so könnte es bleiben 👍 . In Pfaffenhofen gibt es einige Baustellen und dadurch Umleitungen, auch für den Jakobsweg. Wir wussten allerdings, er würde viel schöner auf der Anhöhe im Wald verlaufen. Otto entdeckte nach einer Zeit einen anderen Weg aufwärts. Also stapften wir diesen hinauf. Oben angekommen die Überraschung mit einem hohen Zaun und dahinter ein Bach 🥺 . Alles wieder retour. Dafür wissen wir jetzt, unsere Schuhe sind zumindest durchs nasse, hohe Gras wasserdicht. In Rietz könnte man zur Wallfahrtskirche Hl. Antonius von Padua hinauf wandern. Wir blieben lieber am Jakobsweg. Das Tal wird enger. Die Berge begleiten jetzt beidseitig, links sind sie bewaldet und rechts mächtig. Seit gestern befinden wir uns im Oberinntal. Es geht durch kleine Ortschaften, vorbei an Bauernhöfen. Von weitem sieht man bereits das Zisterzienserstift von Stams. Bei einem Cafe/Restaurant lädt die sonnige Terrasse zu einer Kaffeepause ein. Eh klar, Infrastrukturen gehören genützt 😊 . Danach gabs noch einmal eine Umleitung. Sie führte zum Jakobs-Hauptweg. Im Buch ist aber nur die Variante über Mötz beschrieben. Wir wollten aber nicht mehr die Umleitung zurück verfolgen, sondern blieben am Hauptweg der durch Silz und Haiming führt. Ist auch gut beschildert. Zwar viel Asphalt, trotzdem schön über Feldwege und durch einen Wald mit kleinen Bildstöcken. Unsere Pause in Haiming ist eine Pilgerherberge, 2013 übernachteten wir dort 😊 . Der Inn wird überquert, die zwei Wege treffen sich und führen zum Bojenweg, ein wunderschöner Naturweg neben dem Inn, der da recht wild für die Rafting-Begeisterten ist. Noch schöner fanden wir den Christbaumsteig auf und ab nach Roppen, auch neben dem Inn. Zur Weihnachtszeit werden dort Bäume von der Bevölkerung weihnachtlich geschmückt. Das ist besonders nett finden wir 🥰 . Unsere Unterkunft finden wir auch besonders nett, mit lieben Gastgebern. Sogar unsere Wäsche wurde gewaschen und getrocknet. Unsere Bäuche sind mit Pizza gefüllt und verlangen Ruhe 😉 . Zufrieden sind O + R Unterkunft: Gästehaus Köll Löckpuid 4 Tel.: 05417 5225

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ÖJW-2 Tag11

Innsbruck - Pfaffenhofen 34.2km (223km) Heut war der Tag sehr abwechslungsreich aber auch viel länger als gedacht 🤪 . Haben die Jakobsweg-Markierung genützt und die ist anders wie die Beschreibung vom Rother Wanderführer? Der Weg war sehr schön, darum beschwerten sich nur unsere Füße. Entlang der Innpromenade verlässt man die Stadt. Sehr umweltbewusst sind die Innsbrucker und Umgebung. Unglaublich viele düsen mit dem Rad in die Arbeit und Schule 👍 . Über eine Holzbrücke gehts auf der anderen Seite vom Inn weiter. Eine Gebirgskette begleitet den ganzen Tag. Nach Völs wechseln sich Wald, Wiesen, Schotter und Asphaltwege ab. Schulklassen und Kindergärten nützten den herrliche Herbsttag zum Wandern. Vorbei an Zwiebel, Erdbeeren, Mais, Kohl und Krautfelder. Karotten wurden gerade geerntet. Durch kleine Dörfer, die größeren wurden meist umgangen. Aber am Rand von diesen gibt es oft den Supermarkt MPREIS (gibt es nur in Tirol) und die haben immer ein Café-Bistro dabei. Von Weitem erkennt man sie durch einen riesigen, roten Würfel. In Afling gibt es ein Pilgerkästchen, nur der Pilgerstempel funktioniert leider nicht mehr. Ab da trifft man immer wieder die netten Sprüche auf Holztafeln und auch auf den Bänken. Sogar eine Dankschreibung an Peter Lindenthal, für die Erforschung der Jakobswege ist dabei. Von da schauen die Berggipfel von der Hohe Munde wie Toblerone aus 😊 . Pause am Rande von Kematen, war ein kleiner Umweg aber ein Kaffee war nötig und in Inzing haben wir dann einen Eiscafe geschlemmt, war auch nötig 😉 . Es ging auf und ab durch kleine Dörfer und Siedlungen mit hübschen Kirchen. In Flaurling steht angeblich der älteste Gasthof von Tirol, der Goldene Adler, da haben wir 2013 geschlafen. Jetzt steht es leer und es finden sich keine Wirtsleut, schade. Die Berggipfel von der Hohe Munde schauen von der Nähe nicht mehr aus wie Toblerone. Jeder einzelne Gipfel ist jetzt mächtig. Die Hufe brennen bereits, wir wollten nicht mehr durch Dörfer auf Asphalt. Wir wurden erhört und belohnt mit einem sehr schönen Waldweg, fast bis zum Ziel. Dort gings dann steil hinauf zu einer Siedlungsanlage und es gibt dort nix zu futtern. Zum Glück haben wir ein Knorr-Schnellgericht mit und zum Glück durften wir den Herd nützen 👍 Beine sind hochgelagert. Gute Nacht sagen O + R

Unterkunft: Haus Wieser Oberfeld 188 Tel.: 05262 67000

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ÖJW-2 "Tag 10 !"

Otto an Papa ❤️ Will dir nur sagen, ein Teil von dir lebt in mir weiter, danke dafür. Das letzte Stück von unserem Jakobsweg gehört dir. Tschüss alter Mann

    Wien - Innsbruck Es geht weiter 😊 . Sitzen bereits im Zug nach Innsbruck und morgen stapfen wir dann los. Heut müssen wir ohne Monika und Harry bei der Stadtbesichtigung klarkommen und morgen haben wie keine Sabina die uns ein Stück begleitet. Aber wir werden in Bludenz von Freunden empfangen, darauf freuen wir uns schon sehr 😍 . Pünktlich kamen wir an, haben unsere Ruckis in die Herberge gebracht und danach ab in die Innenstadt. Für uns sehenswertes liegt nah beisammen. Vorbei an der Kaiserlichen Hofburg und hinein in die Hofkirche, auch „Schwarz-Mander-Kirche“ genannt. 28 überlebensgroße Bronzestatuen, davon auch 8 Frauen, bewachen das prunkvolle Grabmal von Kaiser Maximilian I. obwohl er da nie drinnen lag. Er wurde in Wr. Neustadt begraben. Nach einem Rundgang kamen wir gerade rechtzeitig zu einer „Zeitreise-Show“ vom Kaiser, die durch drei Zimmer führt. Hat uns gefallen. Den Stadtturm mit seinen 133 Stufen, den konnte ich natürlich nicht auslassen. Ich schau ja so gern runter. Otto schaut lieber hinauf 😉 . Ganz alleine war ich da oben und genoss den herrlichen Stadtblick mit den Bergen, zur Berg Isel Sprungschanze und auf das Goldene Dachl. Durch die Maria-Theresien-Straße spaziert, Ärmlinge für mich gekauft und es uns im Strudel-Cafe schmecken lassen 😋 . Zum Abschluss noch den wunderschönen Dom zu St.Jakob besucht und drinnen den Hl.Jakob gesucht. Die silberne Büste und ein Fresko mit ihm haben wir gefunden. Am Abend war ein Treffen in der Pilgerherberge wegen der Bezahlung und Erklärungen wo wir morgen den Schlüssel abgeben sollen.Im Buch sehen wir, fast täglich schlafen ein oder zwei Pilger da aber treffen tun wir keine. Unsere Bäuche sind gefüllt, wir sind müde vom nix tun. Bis morgen sagen O + R Unterkunft: Pilgerherberge (frische Bettwäsche und Handtücher vorhanden) Sillgasse 2 Tel.: 0676 538722

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ÖJW-2 Tag 9

St.Martin im Gnadenwald - Innsbruck Hbf 17.7km (188.8km) Gestern bekamen wir noch eine traurige Mitteilung, ein familiärer Trauerfall. Wir werden unseren Jakobsweg unterbrechen und von Innsbruck heimfahren. Ich werd trotzdem versuchen den Beitrag zu schreiben. Nach dem Frühstück stapften wir hinauf zum St.Martins-Kloster und zur Kirche. Daneben gibt es ein Pilgerstüberl mit einem Pilgerstempel. Da drinnen übernachtete die Pilgerin aus Budapest die wir bereits aus Büchern und von Erzählungen kannten. Es ist nur ein Notquartier für eine Person. Ein Mann wohnt im Kloster und jeden Donnerstag kommen die Schwestern zur Messe, wurde von ihr erzählt. Die Fortsetzung, ein wunderschöner Besinnungsweg, oberhalb des Inntals. Er geht durch den Wald bis Absam, wo uns der Weg zur Wallfahrtskirche hinunter führte. Das war ein Fehler denk ich, wir hätten weiterhin im Wald bleiben sollen, fast bis Innsbruck, so wie 2013. So kommen wir von einer Ortschaft zur nächsten. Zwetschen und Apfelplantagen zeigten reife Früchte, ein paar Zwetschken darf man schon kosten oder? Graue Kühe mit fescher Frisur, so lieb, solche haben wir noch nie gesehen. In Thaur gibt es gleich fünf Kirchen, wir besuchten heut lieber das unter Denkmal geschützte Gasthaus. Nach dem Ortschild Innsbruck zieht sich der Weg in die Stadt noch gewaltig. Das letzte Stück geht entlang der Innpromenade. Im Dom zu St.Jakob haben wir uns einen Stempel für unseren Pilgerpass geholt und sind gleich weiter zum Bahnhof gegangen. Es waren schöne 8 Tage, mit lieben Menschen am Weg und netten Unterkünften. Die Wege waren großteils gut markiert. A bissl viel Asphalt vielleicht aber die herrliche Natur gleicht das wieder aus. Nun werden wir aber zu Hause gebraucht, zur Unterstützung unserer Lieben. Wir danken für die virtuelle Begleitung und für eure Kommentare. Eine Fortsetzung wird es geben. Wir hoffen, wenn das Wetter mitspielt, noch in diesem Jahr. Traurig sind O + R

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ÖJW-2 Tag 8

Strass im Zillertal - St.Martin im Gnadenwald 28.2km (173.1km) Statt dem versprochenem Regen hatten wir fast den ganzen Weg wieder traumhaftes Wanderwetter. Lang ging es entlang einer Lindenallee zum Schloss Rotholz. Der Inn wird beim Notburga-Steg überquert und schnell waren wir in Jenbach. Eine alte Maschine und eine alte Dampflokomotive stehen dort zur Schau. Was uns in Tirol außer der wunderbaren Natur auffällt, sind die mit Blumen geschmückten Balkone und die schlanken sehr spitzen Kirchtürme 😊 . Ein Stück gehts entlang beim Achenseekraftwerk und weiter über den Tratzberg. Wir gehen aber nicht zum Schloss Tratzberg hinauf, das heute als Seminarzentrum dient, sondern hinunter zu einem schönem Auweg. Heut am Sonntag ist es sehr ruhig, Eichkätzchen laufen über den Weg, Vogelgezwitscher begleiete uns. In Stans gibt es gleich zwei Kirchen. Die alte Pfarrkirche des Heiligen Laurentius und die Herz Jesu Kirche, wo heute das Erntedankfest gefeiert wurde. Zu so einem Anlass haben einige Damen ein besonderes Trachten-Dirndl an. Sehr aufwendig, es dauert eine 3/4 Stunde bis es angezogen ist. € 6000 kostet es beim Schneider. Wir durften die Damen mit dem kleinen Fräulein fotografieren 😊 . Die Wegmarkierung zeigte der Straße entlang. Wir bevorzugten allerdings den schönen Wanderweg über den St.Georgenberg nach Fiecht, wo wir die Stiftskirche besuchten. Entlang von einem Höhenweg erreicht man Vomp. Herrliche Ausblicke zu kleinen Ortschaften im Berghang auf der anderen Seite. Die ausgeschilderten Wege stimmen in dieser Gegend nicht mit der Rother-Wegführung überein. Wir wählten stets die Waldvarianten und waren damit sehr zufrieden. In Terfens war was los. Das Café hatte nachdem es lang geschlossen war, ein Eröffnungsfest. Für alle Besucher gabs gratis eine Weißwurst mit Brezel 😊 . In der Kirche bestaunten wir nochmals die wunderschönen Fresken von Josef und Maria, die 2013 freigelegt wurden. Eine Frau meinte damals, sie zeigen Josef als ersten Hausmann beim Kochen und Wäsche waschen 🙂 Es ging aufwärts zum Maria-Larch Brunnen, dessen Wasser eine heilsame Wirkung nachgesagt wird. Davor steht eine Statue des heiligen Florian. Noch zur Maria-Larch-Kapelle und aufwärts gings in den Gnadenwald nach St.Michael und zu unserem Ziel St.Martin. Unterwegs begann es zu schütten, waschelnass kamen wir zur Unterkunft. Selber Schuld, haben heute recht getrödelt obwohl wir wussten, ab 15 Uhr kommt der Regen. Im Heizraum stehen nun die Schuhe und hängt das Regenzeug. Eigentlich hätten wir gern im Kloster St.Martin geschlafen aber die Schwestern sind wegen Corona bereits 2019 nach Innsbruck übersiedelt. Aber im St.Martinstüberl ist es auch recht nett. Zufrieden sind O + R Unterkunft: Cafe Pension Martinsstube Gnadenwald 11a Tel.: 0522 352501

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ÖJW-2 Tag 7

Breitenbach am Inn - Strass im Zillertal 18.8km (144.9km) Morgens hatten die Kühe Vorrang, gut so, sonst würd ich ja zum Frühstück keinen Milchkaffee bekommen 😊 . Nach einem Plausch mit der netten Bäuerin haben wir uns in der Kirche einen Stempel für den Pilgerpass geholt und ab in den Wald mit uns. Traumhaftes Wanderwetter, die Sonne setzte sich bereits in der Früh durch. Zwar kam dann wieder Asphalt aber rundum herrliche Natur mit wunderbaren Ausblicken, das mag ich 👍 . Ein Zwetschgenbaum erfreute mich, Otto weniger, er muss dann immer auf mich warten, na und 😂 . Vorbei an einem Bildstock mit dem Jakob und der Mitteilung, nur mehr 2214km bis Santiago. Ein Schild teilte uns mit, der Jakobsweg wird wegen einem Erdrutsch umgeleitet. Tja wenn das danach die Umleitung ist, dann sollte dieser Weg so bleiben. Ein sehr schöner Naturweg durch Wald und Wiesen. Vorbei an einem Tiroler Bauernhöfe Museum und hinunter zur Ache Richtung Volldöpp. Die Ache wird überquert, eine Pause war fällig, die wurde dann bei einem Brunnen gehalten. Da wussten wir noch nicht, dass man auf einem Fußweg schnell in Rattenberg ist, angeblich der kleinsten Gemeinde Österreichs. In der Fußgängerzone der Altstadt empfing uns die Ortskapelle mit einem Alpenrap 😎 und weil da grad ein Café war „musste“ unbedingt nochmals eine Pause sein 😎 . Ein Rad/Wanderweg neben dem Inn brachte uns nach St.Gertraudi und zur Kirche mit der Jakobsnische an der Außenwand. Im inneren der Kirche kann man eine Fastengrippe bewundern. Das alles hat der ehemalige Mesner gebaut. Den trafen wir im Wirtshaus nebenan. Wurde ein nettes Tratscherl 😊 . Schnell waren wir in Strass im Zillertal, wo bei unserer Unterkunft, hoch oben im Felsen, das Wallfahrts-Kirchlein Maria Brettfall thront und auch die kleine Zillertalbahn fährt vorbei. Das war heut ein schöner Tag finden O + R Unterkunft: Gasthof-Pension Knapp Oberdorf 5 Tel.: 0524 462104

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ÖJW-2 Tag 6

Söll - Breitenbach am Inn 24.3km (126.1km) Gestern war das wie ein Déjà-vu. Auch 2013 sind wir bei strömenden Regen in der lieben Herberge angekommen. Der Pfarrer brachte uns damals einen Föhn für die Schuhe. Diesmal war die Heizung aufgedreht, so wurde alles trocken, danke vielmals dafür 🤗 . Auch den Bruder Hansl, ein Kapuzinermönch lernten wir in dieser Herberge kennen. Er meinte damals, man braucht sich am Weg keine Sorgen machen, es ergibt sich immer etwas. Er hatte Recht, bis heute ist das so 😊 . Ich wünschte mir ganz stark keinen Regen und der Wunsch erfüllte sich. Der Weg aus dem Ort ist sehr gut markiert, trotzdem hirschten wir ganz euphorisch einen Hügel hinauf, war falsch, alles wieder runter. War eine Aufwärmrunde 🤪 . Heut gings von einem Ort/Weiler zum nächsten. Eh klar, das Industriegebiet in Wörgl ist nicht mehr weit. Auch wir wollten dort hin. Nämlich in die Schuhfabrik Stadler. War nicht so einfach. Entlang der Brixentaler Ache fanden wir keinen Übergang zum Industriegebiet. Erst kurz vor Wörgl, von da mussten wir ein Stück zurück. Was macht man nicht alles für Stadler Schuhe 😉 . Wir hatten Glück. Zu dem sowieso verbilligten Fabrikspreis waren unsere noch zusätzlich herabgesetzt 👍 . Otto hat seine alten Wanderschuhe gleich dort gelassen. Ich war feig, meine Neuen werden nach Hause geschickt. Mit einer Kaffeepause haben wir zwei Stunden vertrödelt. Wurscht, heut ist es trotz Umweg nicht so weit. Ab jetzt sind wir im Inntal, zumindest gingen wir ein Stück dem Inn entlang, bevor es steil aufwärts Richtung Thal ging. Danach heißt ein Riesengebiet Breitenbach am Inn, immer mit einem Zusatznamen. Bei unserem Ziel ist es Ramsau. War a bissi schwer zu finden und die haben grad am Bauernhof ziemlich viel zu tun. Die Kühe kommen von der Alm. Trotzdem wurde uns die Wäsche gewaschen 🥰 . Das das Wetter weiterhin ohne Regen bleibt hoffen O + R Unterkunft: am Bauernhof Tischlerhof Ramsau 1 Tel.:0676 5112428

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ÖJW-2 Tag 5

St.Johann in Tirol - Söll  24.6km (101.8km) In der Nacht hat es ganz arg geblitzt und gedonnert. In der Früh zum Glück kein Regen. Das Hotel kann man empfehlen, da passt alles für einen wirklich guten Preis 👍 . Zurück war es dann kein Umweg, da man bei der ersten Brücke gleich rüber zur Ache kommt, an der es noch eine Weile entlang geht. Auf Asphalt leicht aber stetig bergauf, dafür beidseits dichter Wald bis zum Gasthaus Römerhof. Der Wilde Kaiser schälte sich schön langsam aus dem Nebel und lockt uns immer näher. Jaja wir kommen doch eh 😊 . Es begann zu regnen aber die Sonne vertrieb ihn bald wieder, das hat sie gut gemacht 🌞 . Abwärts und vorbei an einem Badesee erreicht man den Stanglwirt. Hotel, Restaurant und...? Unglaublich wie groß der ist. Eine Garage wie in einem Einkaufszentrum. Wir fragen uns was bei dem Hotel/Restaurant, das neben einer stark befahrenen Straße liegt, so toll sein soll? Wir wanderten durch den Wald hinüber nach Going, zu unserer ersten Pause. Gleich der nächste Ort ist Ellmau, wo sich der Wilde Kaiser in seiner ganzen Pracht präsentiert 🤗 . Der Ort ist angeblich eines der schönstgelegenen Alpendörfer. Allerdings von tausenden Touris gestört. Tafeln führen zum Haus vom „Bergdoktor“ (von der Fernsehserie). Auch der Jakobspfeil zeigt diesen Weg steil hinauf. Also marschierten wir, ganz ungewohnt, mit der Menschenmasse mit 😳 . Der Garten vom Bergdoktor war gefüllt mit Touris, ob die auf eine Behandlung gewartet haben 😉 . Für uns gings weiter hinauf zu einem Hochplateau und endlich kam ein schöner Wald-Wanderweg nach Scheffau zur zweiten Pause. Es begann in Schaffeln zu schütten als wir einen Steig im Wald steil hinauf stapften. Ober uns lachten uns wahrscheinlich die Leute in der Scheffauer Seilbahn aus. Wir wählten nach Söll den schöneren Schattseitweg, er führt durch und neben dem Wald, wir haben das trotz dem Starkregen nicht bereut. Der offizielle Jakobsweg verläuft auf Asphalt und den hatten wir heute bereits zur Genüge. Sind in einer netten Pilgerherberge ganz alleine. Gestern war eine Pilgerin aus Ungarn da, in Budapest gestartet, vielleicht treffen wir sie noch? Auf das der Regen aufhört, hoffen O + R Unterkunft: Pilgerherberge Haus Jakob Dorf 3 Tel.: 053335308

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ÖJW-2 Tag 4

Lofer - St. Johann in Tirol 27.7km (77.2km) Nach einem guten Frühstück und Tratscherl mit der Hausherrin gings über die Fußgängerzone zur Augustenpromenade, entlang vom Loferbach durch den Wald und vorbei bei der Burgruine am Tal-Pass Strub. Bald hieß es „auf Wiedersehen Salzburg und Willkommen in Tirol“ 😊 . Danach ein schöner Wanderweg durch den Wald, das Tal wird breiter, beidseits begleiten Berge bis zum Ort Strub. Dort gibt es zwei Varianten nach Waidring. Wir wählten die angenehmere Bachvariante ohne Asphalt. Zwar verläuft auf der anderen Bachseite die Straße aber das hält man für eine Stunde locker durch. Kaffeepause in Waidring, danach gings lange durch Wiesen und am Waldrand entlang. Vor unserer Nase der Berg Fellhorn. Immer wieder schaut dahinter die Spitze vom wilden Kaiser durch. Auf einem ebenen Rad/Wanderweg, entlang eines trockenem Bachbetts erreichten wir in Erpfendorf unsere nächste Pause. Die letzten 8km waren wieder völlig eben, ein Hatscher auf Asphalt entlang der Großache, bis nach St.Johann in Tirol. Es war zwar recht schwül aber zum Glück brannte keine Sonne runter. Im Sommer ist dieser Weg ohne Schatten sicher nicht angenehm. Unser Hotel liegt abseits, wir müssen morgen wieder zurückgehen aber es ist da recht nett und es gibt eine Sauna. Mei das war vielleicht angenehm 🥰 . Heute ist in St.Johann so eine Nachteinkauf-Geschichte mit Livemusik in den Restaurants. Zum Abschluss dann noch ein Feuerwerk 🤔 . Das werden wir alles übergehen finden O + R Unterkunft: Explorer Hotel Kitzbühel, Sauna gratis 😊 Speckbacherstraße 87 Tel.: 05352 216660

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ÖJW-2 Tag 3

Bad Reichenhall - Lofer  28km (49.5km) Herrlich geschlafen haben wir in „unserer“ Wohnung. Die Selbstversorgung mit dem Frühstück war uns auch recht, so konnten wir zeitiger losmarschieren. Von der Fußgängerzone kommt man in die historische Altstadt. Nur was da historisch sein soll, da sind wir nicht draufgekommen 🙄 . Die Saalach wird überquert, sie begleitet uns heute bis nach Lofer. Nach der Talstation von der Pediktstuhlbahn führt ein schöner Wanderweg zum Mozart-Radweg, es geht entlang des Saalach-Stausees, zwar auf Asphalt aber immer neben einem Wald. In Fronau war die Holzbrücke über die Saalach gesperrt, drüber geht aber der Jakobsweg. Da ist man aber schnell bei der nächsten Brücke und trifft bald wieder den Jakobsweg. Weiter gings am Rad/Wanderweg, ab jetzt ohne Aspalt und durch den Wald 😊 . Ein Schild macht aufmerksam auf bissige Kreuzottern, zum Glück trafen wir keine. Viele Radfahrer waren bei dem schönen Wetter unterwegs. Herrliche Aussichten auf die Berge, daneben rauscht die Saalach 👍 . Oft wollen Hunde mit uns mitgehen, diesmal war es ein Kätzchen. Die war so zutraulich, hat sich an unseren Beine geschmiert und wir wussten wieder einmal nicht was wir machen sollten damit sie da bleibt. Das Problem wurde von Frauchen gelöst, sie kam mit dem Auto und schnappte den kleinen Ausreisser. Vor Unken überschreitet man wieder die Staatsgrenze, Salzburg hat uns wieder, dort freuten wir uns auf eine Kaffepause. Vor unserer Nase sperrte das Café zu, Mittagspause. Na gut ein Stück weiter gibt es laut Buch das Hotel Schütterbad. Heute Ruhetag, voll gemein 🥺 . Dann eben weiter durch ein schluchtartiges Tal und einer Klamm. Beeindruckend, auf der einen Seite die Felswand, auf der anderen Seite, steil hinab die grüne Saalach. Überraschung in Reith. Eine wunderbare „Tankstelle“ mit Gastgarten und einem guten Zwetschken-Datschi zum Kaffee 😋 . Das stand nicht im Buch. Gestärkt waren wir bald in Au. Der letzte Abschnitt war irgendwie ein Thema im Wald, wir wissen nicht welches? Riesige bemooste Steine lagen außerdem herum, wie ein Zauberwald. Noch über die Teufelsbrücke und das Ziel war erreicht aber unsere Wirtin nicht zu Hause. Also mussten wir im Rathausstüberl einen Eiscafé konsumieren, so ein Pech 🙄 . Uns viel auf, in Lofer gibt es mehr Deutsche wie in Bad Reichenhall 😂 . Die Bäuche sind mit Pizza gefüllt, gute Nacht sagen O + R Unterkunft: Pilgerherberge Haus Edelweiß Lofer 109 Tel.: 0658 88383

                           

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ÖJW-2 Tag 2

Salzburg - Bad Reichenhall  21.5km Normal gibt es das Frühstück erst ab 8:00 aber die sind dort sehr nett und unkompliziert, also gabs das für uns bereits um 7:00. Vor dem Hostel wartete tatsächlich Sabina auf uns. Diese Salzburger, die verwöhnen die Pilger 🤗 . Sie begleitete uns zur Stadt hinaus. Es ging über den Makartsteg mit den hunderten von Liebesschlössern und durch das „Neutor“, Österreichs ältester Straßentunnel führt durch den Mönchsberg. Bis zum Glanbach wurden wir begleitet, dann verabschiedete sich Sabina von uns, sie beginnt heute, nur wegen uns, später mit der Arbeit, wir sagen danke 🤗 . Entlang der Glan, am Fuß/Radweg, der blieb uns heute durch Österreich erhalten. War nicht so tragisch. Es gab Wald, Wiesen und Feldabschnitte. Vor der Nase die Berge. Zuerst Salzburgs Hausberg, der Untersberg. Dann Bayerns Predigtstuhl und der Hohe Staufen (haben wir gestern von Harry gelernt 😊 ). In Gois liegt auf einem Hügel eine wirklich alte, liebe Jakobskirche mit einem Jakobsbrunnen. Dort kann man ganz wunderbar eine Rast genießen. Es gäbe einen Umweg zu Österreichs größten Freilichtmuseum, darauf haben wir allerdings verzichtet. Ziemlich versteckt war die Tafel Staatsgrenze. Beim Wandern kümmert es niemanden wenn man die Länder wechselt. Dann kam die Belohnung mit Kaffee und hervorragendem Kuchen in Marzoll. Otto entdeckte einen alten Lindenthal-Wegweiser. Es begann ein sehr schöner Wald-Wanderweg bis fast nach Reichenhall. Endlich hügelig, die Gelenke sagen danke. Auf einen Promenadenweg, die Kurhäuser wie aufgefädelt, erreicht man die Fussgängerzone von Bad Reichenhall. Nach den Pilgerpflichten war natürlich ein Schlendern und Schlemmen in der Fußgängerzone und im Kurbark dran. Auf Monikas Empfehlung holten wir uns eine Portion gesunde Luft im Grandierhaus. Das weltgrößte Alpen-Freiluft-Inhalatorium 👍 . Danach war Balkon sitzen und Berge bewundern angesagt. Einen schönen Abend wünschen O + R

Unterkunft: Panoramahaus, Apartment von Dieter Spauschus Baderstraße 5 Tel.: +49 15253855555

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ÖJW-2 Tag 1

Wien - Salzburg Um 09:55 wurden wir von Monika und Sabina am Bahnhof empfangen, so beginnt ein schöner Tag 😊 . Sabina hat uns nur begrüßt, sie möchte uns aber morgen ein Stück begleiten. Monika liebt das Organisieren. Zuerst wurden wir zum Frühstück eingeladen, danach stellten wir unsere Ruckis in der Unterkunft ab und weiter gings zum Mirabellgarten. Darüber wusste Monika eine Menge geschichtliches. Herrliches Wetter, wunderschöne Blumen und gute Laune begleiteten uns. Dort gibt es einen Zwergerlgarten, für jeden Monat ein Zwergerl, mein Wonnemonat Mai ist das Zwergerl mit dem Radieschenkorb 😊 . Auf der anderen Seite der Salzach wartete Harry auf uns und was er über seine Stadt weiß, lässt jeden Fremdenführer vor Neid erblassen, unglaublich. Ich hoffe es bleibt a bissi was im Hirn hängen 😉 . Hinauf auf den Mönchsberg, immer wieder schöne Blicke auf Salzburg und natürlich zur Festung Hohensalzburg zu der wir hinauf stapften. Nun konnten wir auch die andere Seite mit den Bergen von Salzburg und Reichenhall bewundern. Im Dom haben wir uns einen Stempel für unsere Pilgerpässe gkeholt und langsam gings abwärts, vorbei an zahlreichen Museen auf die wir allerdings verzichteten. Besser ein Eis in der Innenstadt genießen und den Tag mit lieben Menschen ausklingen lassen 😍 . Noch durch die Getreidegasse, Verabschiedung von Monika und später von Harry. Danke vielmals für den schönen Tag mit euch🥰 Das war ein sehr schöner Einstieg finden O + R Unterkunft: YoHo Hostel Paracelsusgasse 9 Tel.: 0662 879649

 

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ÖJW-2

Die Fortsetzung vom ÖJW wartet auf uns. Na gut, dann fahren wir morgen nach Salzburg und erledigen das 🙂 . Zwei Salzburger Pilgerfreunde werden unsere Fremdenführer durch die Stadt, das ist so lieb und darauf freuen wir uns schon sehr. Alles ist erledigt Ruckis sind gepackt, jetzt können wir beruhigt vom Jakobsweg träumen. Bis morgen sagen O + R  

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Wr. Wallfahrerweg 06 Tag 6

Gscheid - Mariazell 20km (117.8km) In der Nacht gab es ein heftiges Gewitter, in der Früh war alles vorbei und die Sonne kam durch. Vorbei bei der Kapelle Maria am Gscheid. Bald ging es, wie fast immer, durch oder neben dem Wald. Am Krumbachsattel geht es neben dem Krumbach Richtung Walstern zur Wuchtlwirtin😋. Haben heut extra wenig gefrühstückt, damit eine Wuchtl mit Vanillesoße Platz hat. Mmmhhh, so gut sind die und sie hatten locker Platz🙄. Beim Hubertussee tummelten sich ganz viele Enten. An diesem ging es entlang, vorbei an der Bruder-Klaus-Kirche, durch einen Tunnel, bis zur Staumauer über die Brücke. Ein letzter steiler Aufstieg über den Habertheuersattel. Der war dann schnell geschafft und auf der anderen Seite erreichten wir den für uns bereits (von der Via Sacra) bekannten Kreuzweg. Nun war es nicht mehr weit bis zu dem schönen Blick zur Basilika von Mariazell. Beim Pirker geschlemmt, danach zu unserer Unterkunft gestapft. Wir schlafen heute im Marienheim, bei den Franziskanerschwestern. Nach der Säuberung die Mariazeller Pflichten erledigt und unsere Bäuche gefüllt. Nun sind wir im Zimmer, Sonja lernt spanisch, ich schreib den Blog und Otto schaut uns zu😉. Grad ist ein arges Gewitter. Froh darüber nicht unterwegs zu sein sind O + R + S Unterkunft: Marienheim in Mariazell bei den Franziskanerinnen Te.: 0388 22545

  Wir haben den Test mit den zwei Mariazellerwegen nach unseren Operationen, mit sehr gut bestanden und sind unglaublich froh darüber. Wenn nicht wieder ein Lockdown dazwischenkommt kann im September unser ÖJW von Salzburg nach Vorarlberg beendet werden 🙂 , das freut uns sehr. Nun zu den zwei Wegen. Welcher der Schönere ist können wir unmöglich bestimmen, es sind zwei ganz unterschiedliche Wege. Die Via Sacra hat vielleicht mehr Geschichte, der Weg ist gemütlicher, hat aber viele Radwege ohne Schatten. Natürlich auch wunderschöne Abschnitte in der Natur. Von Türnitz nach Annaberg, diese Etappe ist sehr straßenlastig und hat uns nicht begeistert. Ob die Alternative durch die Falkenschlucht schöner ist? Keine Ahnung. Der Letzte Tag über die Heiligen Berge entschädigt dafür wieder alles, ein sehr schöner Abschluss. Der Wallfahrerweg ist wirklich ein Naturweg. Wenig Straße, viel Wald und Wiese, lange Kamm und Talwanderungen, die oft recht einsam sind. Einige Passüberquerungen, oft recht steil und deshalb natürlich anstrengend. Die Übernachtung ist meist in “Hütten”, deshalb muss ein Schlafsack mit, das störte uns aber gar nicht. Immer waren die Einwohner und Gastgeber freundlich und bemüht, am Wallfahrerweg direkt gut gelaunt. Wir bedanken uns für die Kommentare und freuen uns auf den nächsten Weg 🙂 Liebe Grüße von O + R

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Wr. Wallfahrerweg 06 Tag 5

Kalte Kuchl - Gscheid 25km (97.8km) Wie immer gut gefrühstückt, noch die nette Wallfahrerkapelle besucht, danach in den Wald hinauf gestapft. Seit Rohr gehts quer durch die Gutensteineralpen. Heut kommt man von einem Wald in den nächsten, mit guter frischer Luft und verschiedenen Düften😊. Wo kein Schatten war spürte man schon die Kraft der Sonne. Lang ging es auf Forststraßen fast eben dahin, bis wir dann doch wieder an Höhe gewinnt. Oben angekommen geht es einem Kamm entlang, auf einem schmalen, weichen Waldweg, bis zur kleinen Maria-Hilf-Kapelle, wo zwei Baumstämme zur Pause einluden. Noch ein abwärts führender Waldweg, durch Obermittelbach, das Seebachtal mit herrlichen Aussichten und St. Aegyd war erreicht. In dem alten Bahnhofgebäude, jetzt ein Restaurant haben wir uns erholt, bevor der Hatscher durch St. Aegyd begann. Danach ging es auf Asphalt in einem Graben der einfach nicht enden wollte. Mittlerweile war es verdammt heiß geworden, auch im Schatten. Im Kopf spukte der Anstieg auf fast 1000m Höhe aufs Gscheid herum🤪. Das steile Hinauf war dann nur halb so schlimm wie das Hinein in den Graben. Recht schnell waren wir am Sattel und hatten von dort einen schönen Ausblick auf das Gscheid. Die Bäuche sind gefüllt, einen schönen Abend wünschen O + R + S Unterkunft: Gschoadwirt (im wirklich schönem „Lager“ mit frischer Bettwäsche) Gscheid 7 3195 Kernhof Tel.: 0676 3603607

 

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Wr. Wallfahrerweg 06 Tag 4

Kieneck - Kalte Kuchl 21km (72.8km) Angenehmes Wanderwetter, „von nun an gings bergab“, sonst hätte man ja nix zum Bergaufgehen 🙄 . Vorbei bei der Kieneck-Kapelle und dem Bettelmannkreuz. Über drei Berge muss man, bevor es hinauf zur höchsten Erhebung, nämlich zum Unterberg mit 1190 Höhenmeter geht. Der Wald begleitet uns wieder die gesamte Strecke, zum Schluss gings noch durchs Skigebiet vom Unterberg. Beim Schutzhaus eine gemütliche Pause gehalten, noch das liebe Kirchlein besucht und dann ging es tatsächlich bergab, bis nach Rohr im Gebirge. Wieder mit viel Wald, jedoch der letzte Abschnitt auf Asphalt was uns allerdings nicht störte. Es war nicht heiß und es gab genug Schatten. Die Pausen sind immer so nett, diesmal im noblen Kaiser Franz Josef Hotel, kein Weiterkommen mit uns. Der letzte Teil auf Wald und Wiesenwegen zuerst über gemütliche Hügel, zum Abschluss dann doch wieder steil hinauf aber das kann uns nicht mehr überraschen, das gehört sich für den Wallfahrer scheinbar so🤪. Auf einer Anhöhe hörten wir bereits die Motorräder, es kann nicht mehr weit sein, bald sahen wir unser Ziel, die Kalte Kuchl mit den vielen Motorrädern. Wie alle Tage ist die Ankunft so schön, das Essen hervorragend und die Leut so lieb💚. Auf einen gemütlichen Abend freuen sich O + R + S Unterkunft: 2663 Kalte Kuchl 1 Tel.: 02766 8522

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Wr. Wallfahrerweg 06 Tag 3

Peilsteinhaus - Kieneck 23.6km (51.8km) Sonnenschein, eine angenehme Kühle, durch Wiesen und auf herrlich weichen Waldwegen ging es hinunter nach Neuhaus. Vorbei an der Waldschule, die 1931 von einem Lehrer, auf Grund der Enge und Hitze errichtet wurde. Gleich schön erreicht man über einen Hügel Weissenbach a.d. Triesting. Dort Besorgungen erledigt und natürlich eine Pause gehalten. Ein Straßenweg folgte und als der gerade nervig wurde zweigte er ab zu einem Wanderweg, entlang vom Furthnerbach, bis Schromenau. Eine süße Entenfamilie tummelte sich im Bach 😍 . Beim Furthnerwirt schlemmten wir Eis und der nette Wirt erklärte uns einen schöneren Weg von Furth über den Geisruck zum Kieneck, wo wir uns die 8km Straße und den Schotterweg in den Staffgraben ersparen würden. Zwar ist der Weg ca. eine Stunde länger, dafür ist man da immer im Wald. Klingt ja recht gut oder? Aufi mit uns, auf 1107 Höhenmeter. Der Weg begann steil über eine Wiese, dann ging es zwar stetig bergauf aber wirklich schön. Durch ein Gitter mit Drehkreuz kommt man in ein Wildgehege. Wild trafen wir keines, also mussten wir die Aufgabe der Gämsen übernehmen. Ein Steig führte steil hinab und wieder hinauf und hinauf......Ein Seil soll einen Absturz verhindern. Der Weg steinig, voller Wurzeln und extrem steil. Manchmal mussten die Hände mithelfen und immer wieder ärgerte er uns mit ein Stückl abwärts. Endlich kamen wir raus vom Wildgehege und dachten, bald ist das Kieneck geschafft. Nix da, wir mussten nach dem Geißruck noch über den Almeskogel, wo uns gestern eine Frau erzählte, dass der recht steinig und rutschig wäre. Wieder gab es ein Seil, weil gefährlich. Schön langsam kam der Grant, die Füße wurden schwer vom stundenlangem steilen Bergauf. Oft dachten wir an den Furthnerwirt🙄. Aber alles hat irgendwann ein Ende, so stand plötzlich die Enzianhütte vor uns. Die Erleichterung war groß. Es ist schon eigenartig wie schnell man die Anstrengung mit einem netten Empfang und einer großartigen Aussicht auf die Berge vergisst. Schneealpe, Rax, Hohe und Dürre Wand, Öhler, Hochkar, Ötscher und meine geliebte Veitscheralpe, um nur (für mich) die wichtigsten Berge zu nennen. Der Tag war heute sehr anstrengend, auf einen guten Schlaf hoffen O + R + S Unterkunft: Enzianhütte, Thal 31 2763 Muggendorf Tel.: 0676 7829081

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Wr. Wallfahrerweg 06 Tag 2

Heiligenkreuz - Peilsteinhaus  10km (28.2km) Es ist soweit, von der Via Sacra heimgekommen möchten wir jetzt den Wallfahrerweg beenden. Mit Sonja am Praterstern getroffen und gemeinsam sind wir wieder einmal nach Heiligenkreuz gefahren. Dort gönnten wir uns noch gemütlich einen Kaffee. Heut ist der Weg kurz. Der Beginn die vielen Stiegen hinauf und über einen kleinen Hügel, schön durch den Wald, Mayerling erreicht. Weiter entlang einer Landstraße, riesige Himbeeren entdeckt, da kann man natürlich nicht vorbei gehen. Schnell waren wir in Maria Reisenmarkt wo wir uns in der Pizzeria Mafiosi stärkten. Ab da geht es nämlich aufwärts, zuerst nach Holzschlag und dann steil hinauf zum Peilsteinhaus, keuch🤪 aber der Weg heute war wirklich schön. Noch unser Siegergetränk konsumiert und zum Gipfelkreuz gegangen. Da geht man nur kurz und ganz unspektakulär flach hin. Der Ausblick allerdings, der ist auf alle Fälle spektakulär👍. Man sieht zum Teil den Weg von der Via Sacra, wo wir erst unterweg waren und auch das Kieneck, unser morgiges Ziel. Jetzt sitzen wir im Gastgarten und genießen😎 Zufrieden mit den heutigen Tag sind O + R + S Unterkunft: Peilsteinhaus, Schwarzensee 15 2565 Neuhaus Tel.: 02674 87333

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Wr. Wallfahrerweg 06 Tag 1

Rodaun - Heiligenkreuz  18.2km Treffpunkt war in Rodaun mit Monika, Margit und Michael bei sehr gutem Wanderwetter. Über die Perchtoldsdorfer Heide gewinnt man schnell an Höhe. Pause beim Franz-Ferdinand-Schutzhaus mit einem traumhaften Blick auf Wien. Hügelauf und hügelabwärts gings weiter durch den herrlichen Wienerwald. Über die Kugelwiese zur Seewiese, am Kreuzsattel ist der höchste Punkt der Tour erreicht. Es ging hinunter nach Sittendorf. Dort übersahen wir den Abzweig hinauf in den Wald. Nicht so schlimm meinte eine Dame und erklärte uns, dass man über einen Reiterweg wieder zum Wallfahrerweg kommt. Nun war es bald geschafft. Hinunter nach Füllendorf, im Friedhof Heiligenkreuz die Gruft von Mary Vetserea besucht, am Kalvarienberg über die Kreuzweg-Allee und das Stift Heiligenkreuz war in Sicht. Im Klostergasthof haben wir Energie getankt und den schönen Garten genossen. Danach noch eine Runde spaziert, auch zur Lourdes-Grotte und zurück nach Wien gefahren. Ein sehr schöner und lustiger Wandertag war das und im Kopf schwirrte bereits die Fortsetzung vom Wr. Wallfahrerweg herum. Mit Sonja werden wir den am 21.07. starten. Neugierig auf den anderen Mariazellerweg sind O + R

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Wr. Wallfahrerweg 06

Vor ca. 4Wochen. Michael von unserer Wandergruppe wollte nach Heiligenkreuz, ein schöner Weg wussten wir, also Begeisterung. Unterwegs entwickelte sich die Idee, eigentlich könnten wir einmal nach Mariazell gehen. Das haben wir in der letzen Woche auf der Via Sacra, zu sechst mit bravour gemeistert👍. Nach der ersten Wr. Wallfahrerweg-Etappe sind wir neugierig auf den ganzen Weg, den werden wir am 21.07. mit Sonja mit Tag 2 starten 🙂

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Via Sacra Tag 6

Annaberg - Mariazell 22.5km (130.7km) Ein wunderbarer Abschluss der bereits mit einem hervorragendem Frühstück begann. Angenehmes Wanderwetter mit Sonne aber nicht zu heiß, bepackt mit guter Laune😎. Wir hatten noch ein kurzes aber steiles Stück bis in den Ort zu gehen, der Bauch war eindeutig zu voll. Die erste Zeit immer den Ötscher vor der Nase, hauptsächlich führt die Via Sacra heute durch Wald und Wiesen, ständig auf und ab über die vier „Heiligen Berge“ (Annaberg, Joachimsberg, Josefsberg und St.Sebastian). Steil hinauf, über 1000 Höhenmeter zum Josefsberg, uff🤪. Wir freuten uns auf eine Pause aber das Gasthaus ist bereits seit Jahren geschlossen. Die Besitzer erlauben den Wanderern allerdings, im Schatten vom schönem Garten zu rasten, danke dafür💚. Also gabs Schüttelkaffee a la Rosa-Maria, Kekse, Nüsse und für Michael natürlich seine heißgeliebten Semmeln😉. Unsere Nachbarn, die Alpakas kamen gerade von einer Wanderung zurück und auch wir mussten weiter. Es ging abwärts nach Mitterbach, wo wir im Eisgeschäft schlemmten. Gleich ums Eck ist man in St. Sebastian in der Steiermark, wo ein Kreuzweg nicht steil aber stetig, bergauf nach Mariazell führt. Große Freude, wir sind alle 6 gut angekommen, juhu😍. Nach dem Fotoshooting noch die Basilika und die Kerzengrotte besucht, Schnaps und Lebkuchen gekauft und uns beim Pirker erholt. Annelies bleibt noch bis morgen, der Rest fährt mit dem Bus und der Bahn heim nach Wien. Unterkunft: im eigenen Bettchen😴 Das Wandern mit uns 6 hat so richtig Spaß gemacht, wir haben viel gelacht, gut harmoniert, vielleicht waren die Pausen manchmal zu lang aber sie haben gut getan👍. Es war meist sehr heiß, geregnet hat es nur einmal. Die Via Sacra hat viel zu bieten, sie ist zum Großteil sehr schön mit tollen Aussichten und herrlicher Natur. Nicht gerade begeistert haben uns die vielen Radwege, die waren bei der Hitze sehr anstrengend. Ja es ist ein Wallfahrerweg, deshalb sollte man wohl die bekannten Straßenabschnitte akzeptieren🤔. Zuletzt müssen noch die netten Unterkünfte erwähnt werden, wir haben uns überall gut erholt. Am 21.7. starten wir mit Sonja den Wiener Wallfahrerweg 06 nach Mariazell. Neugierig darauf sind O + R

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Via Sacra Tag 5

Lehenrotte - Annaberg 22.2km (108.2) In der Nacht gab es ein ordentliches Gewitter, in der Früh regnete es leider noch immer. Annelies und Margit beschlossen mit den Bus nach Türnitz zu fahren, wir stapften mit Monika und Michael dorthin. Es ging entlang der ehemaligen Bahntrasse, durch einige Tunnel die sogar mit Lichtschalter ausgestattet sind. Ein ländlicher Weg, die Bäume spendeten Schatten, das war gerade heute bei Regen sehr wichtig🙄. In Türnitz hab ich bei der Kaffeepause meine nassen Klamotten gewechselt und da wahrscheinlich meine Lesebrille verloren😩. Die Sonne setzte sich durch, alle freuten sich darüber und gemeinsam gings weiter. Nach einem langen Straßenhatscher zeigte die Markierung später einen Weg durch die Wiese. Das war ein super Pflanz, der gerade so kurz war damit die Schuhe waschelnass wurden. Zur Belohnung begann ein sehr schöner Wald später Wiesenweg der uns allerdings wieder zurück auf die Straße brachte. Endlich ging es dann aufwärts Richtung Annaberg, dachten wir. Keuchend oben angelangt, führte uns ein Pfad steil und durch den Regen rutschig, ja WOHIN? Eh klar, hinunter zur Straße natürlich🤪. Eine Rast bei der Kapelle Siebenbrunn, mit einer Quelle der eine heilsame Wirkung bei Augenleiden nachgesagt wird, bestand die Hoffnung dass ich vielleicht ohne Lesebrille auskomme? 😉 . Stetig bergauf, mit dem andauerndem Spiel Straße kurzer Wanderweg...., kamen wir endlich zum tatsächlichem Aufstieg. Der war dann ca. 20 Minuten steil aufwärts durch den Wald bis zum Ziel. Das war bis jetzt die mieseste Etappe die wir nicht weiterempfehlen können. Auf das der Abschluss morgen schön wird, hoffen O + R PS.: die Quelle fürs Augenleiden funktioniert leider nicht aber Annelies hat für mich eine Lesebrille 🙂 Unterkunft: Junges Hotel Annarotte 77 Tel.: 02762 52454

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Via Sacra Tag 4

Wiesenfeld - Lehenrotte 17.9km (86km) Monika und ich haben letzte Nacht schlecht geschlafen. Der Verkehr hat den Schlaf zum Teil nicht zugelassen. In der Früh hat mich dann nach dem Frühstück die Warterei so genervt, dass ich das auch mitteilen musste. Eine Rüge von Schatzi beruhigte mich wieder und alles war wieder in Ordnung😎. Sonnig und recht schwül bereits beim Start. 3km Straßenhatscher war der Beginn. Von Psychotherapeuten bekamen wir den guten Rat am Tag eine halbe Stunde barfuß zu gehen, wahrscheinlich damit die Fußtherapeuten auch Arbeit bekommen. Nana nicht mit uns😜. Über einen Berg, immer durch den Wald mit schönen Wanderwegen, erreichten wir Lilienfeld mit dem berühmten Stift. Nach der Begutachtung und einigen Besorgungen fanden wir ein nettes Restaurant direkt an der Traisen😊. Von Gölsental kommend sind wir jetzt nämlich im Traisental. Entlang dem Fluss und wie jeden Tag, freut sich der Radweg auf die schwitzenden Pilger. Weil die Etappe kurz und nicht so anstrengend war, kamen wir flott und noch halbwegs fit zu unserer Unterkunft. Herrlich einmal den Nachmittag ganz gemütlich zu verbringen, obwohl es täglich fast wieder fad werden würde. Einen schönen Abend wünschen O + R Unterkunft: Gasthof Traisentalerhof Lehenrotte 43, Tel.: 027625 2454

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Via Sacra Tag 3

Kaumberg - Wiesenfeld 26.8km (68.1km) Nach dem Frühstück gings gut gelaunt weiter. Sonne, blauer Himmel, noch nicht zu warm, Herz was willst du mehr😊 . Aufwärts bei der Kirche vorbei, wunderbare Ausblicke, bis zu einem Abschnitt wo auf einem Holzschild „aufi gehts“ stand. Das war nicht gelogen. Durch den Wald, steil hinauf zur Araburg. Die Wirtsleut haben wegen dem Fussballspiel verschlafen, machte gar nix, wir fühlten uns da oben ziemlich wohl, viel zu wohl🙄. Mit Monika musste noch eine Burgbesichtigung sein, die uns gut gefiel, außerdem hatten wir vom Turm einen traumhaften Ausblick. Es begann ein sensationeller Abschnitt den Bergrücken entlang. Die Augen waren mit dem Schauen direkt überfordert, zusätzlich mussten wir gut aufpassen wegen der vielen Kuhfladen. Es ging abwärts ins Gölsental nach Hainfeld, wo wir uns im Eisgeschäft wieder viel zu wohl fühlten🙄. Mit gefüllten Magen ging es zuerst wieder steil bergauf, keuch, keuch. Ein Waldwegerl mit Kirschenangebot versöhnte uns allerdings. Bis dahin hat uns der Weg so gut gefallen, wir haben viel gelacht und dachten es geht vieleicht so weiter. Ab Rohrbach entlang einer Bundesstraße, dann auf den Radweg, alles ohne Schatten bei großer Hitze. Das Lachen verging uns, die Beine wurden immer schwerer, der Weg wollte kein Ende nehmen. Total erschöpft kamen wir ans Ziel und wir alle waren der Meinung „über 4Stunden Pause, das ist doch zuviel😜. Gespannt ob wir uns ab morgen bessern sind O + R Unterkunft: Gasthaus Bekier (ca. 2km nach St. Veith) Wiesenfeld 1 Tel.: 02763 2305

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Via Sacra Tag 2

Heiligenkreuz - Kaumberg 23.1km (41.3km) Mit Monika, Margit und Michael haben wir uns in Mödling getroffen und sind gemeinsam mit dem Bus nach Heiligenkreuz gefahren, wo Annelies bereits auf uns wartete. Bei herrlichem Wanderwetter gings los, über einen sanften Hügel nach Mayerling zu unserer ersten Kaffeepause😊. Durch den Wald steil hinauf erreichten wir Holzschlag, bis dahin verlaufen die zwei Mariazellerwege gemeinsam. Bei einem netten Tratscherl mit drei weiteren Pilgern versäumte ich doch glatt die Himbeeren. Margit hat alle für uns gefuttert🙄. Es ging abwärts mit schönen Weitblicken, damit man danach wieder aufwärts zum Wallfahrtsort Hafnerberg gehen kann. Dort haben wir im Gasthaus Semmering ewig auf unser Essen gewartet. Der eigentliche Weg geht steil auf-und abwärts über Klein-Mariazell aber wir entschieden uns für den kürzeren Radweg. Zuerst nicht so schön entlang der Straße, danach am Radweg vorbei an Blumenwiesen und Felder. 3km vor dem Ziel treffen sich die zwei Varianten und gehen gemeinsam zuerst viele Stufen hinauf, wo uns die Rucksäcke wieder hinunterziehen wollten, nix da, wir stapften tapfer weiter bergauf und waren dann sehr zufrieden mit dem wunderschönen Abschluss durch den Wald👍. Beim Kirchenwirt ein Siegergetränk konsumiert und uns bei deren Schwiegereltern in einem Apartment einquartiert. Normal hat am Sonntagabend der Kirchenwirt geschlossen aber heut ist bei denen Pizzatag, so ein Glück. Heut ist das Fußballendspiel, wir haben einen Fernseher im Wohnzimmer wo die Begeisterten abhängen können, während ich in Ruhe schreiben kann. Zufrieden mit dem heutigen Tag sind O + R Unterkunft: Kirchenwirt Fam. Halbwax Kaumberg, Markt 4 Tel.: 02765 229

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Via Sacra Tag 1

Brunn am Gebirge/Maria Enzersdorf - Heiligenkreuz 18.2km Mit den Öffis nach Brunn/Maria Enzersdorf gefahren und los gings. Gegenüber der Wallfahrtskirche erspähten wir die erste Beschilderung der Via Sacra, die uns gut durch den Ort Maria Enzersdorf brachte, bis sie aber auf einmal weg war. Wir wussten allerdings aus unserer Buchbeschreibung, dass die Waldgasse zum Schloss und zur Burgruine Lichtenstein führt, von dort ging es weiter zum Urlauberkreuz, der eigentliche Beginn der Via Sacra. Spazierwege durch den Wald, Promenadenwege, Wege durch kleine Siedlungen wechseln sich ab. Ein angenehm kühler Wind erleichterte uns das Wandern, so herrlich nach den letzten Hitzetagen. In Hinterbrühl gibt es einen Versöhnungsbaum, na sowas 😉 . Um uns zu versöhnen müssten wir ja vorher streiten, keine Zeit und viel zu anstrengend. Ein schmaler Waldweg, zeitweise recht verwachsen aber schön, endet bei einer Bundesstraße und geht weiter auf einem bequemen Wanderweg bis nach Gaaden, zu unserer verdienten Pause 🙂 . Nach einem Straßenhatscher mit argem Gegenwind, vorbei an einer Jakobsstatue und einer Jakobskirche kam dann die Belohnung. Ein wunderschöner Waldwanderweg mit einer herrlichen Ruhe, geht bis nach Heiligenkreuz. Zwischendurch begann es zu regnen aber nur kurz, danach siegte die Sonne. Im Klostergasthaus Heiligenkreuz gut gegessen, noch a bissi herumspaziert, bevor es mit den Öffis heimwärts ging. Morgen ist Wanderpause, da haben wir auf den Pöstlingberg bei Linz ein Pilgertreffen und verbinden das gleich mit einer Motorradtour durch die Wachau, ein guter Vorschlag von Ralph 🙂 . Ja und am Sonntag geht es zu sechst von Heiligenkreuz nach Mariazell, juhu Jetzt aber ab in die Heia, morgen gehts zeitig los. Gute Nacht sagen O + R

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Via Sacra

Juhu wir sind wieder "on Tour" 🙂 Das letzte Jahr war für uns recht bescheiden und das nicht nur wegen Corona. Bei mir waren es einige Operationen, ein neues Knie musste sein und Otto hat sich noch schnell eine komplizierte Wirbelsäulen-OP ausgedacht, damit er nicht benachteiligt ist 😉 . Jetzt können wir hoffentlich mit neuem Elan durchstarten. Tageswanderungen haben bereits recht gut funktioniert. Mit Freunden erwanderten wir die erste Etappe vom Wiener Wallfahrerweg, von Rodaun nach Heiligenkreuz. Da entstand die Idee, eigentlich wäre der ganze Weg nach Mariazell recht schön. Es gibt zwei Möglichkeiten dort hinzukommen: Die Via Sacra, ein altehrwürdiger Wallfahrtsweg über die heiligen Berge führt von Hinterbrühl nach Mariazell, er hat angeblich weniger Höhenmeter und ist ca. 125km lang und der Wiener Wallfahrerweg mit voralpiner Entsprechung führt von Rodaun nach Mariazell und ist ca. 110km lang. Wir werden zu sechst die Via Sacra erforschen. In einer Gruppe zu wandern ist für uns eine ganz neue Erfahrung, es wird sicher spannend und lustig 🙂 . Am 11.07. soll es losgehen. Damit der Weg vollständig ist, holen Otto und ich die erste Etappe der Via Sacra, von Maria Enzersdorf/Hinterbrühl bis Heiligenkreuz nach. Auf einen schönen Weg freuen sich O + R

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