2024

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Camino San Salvador Tag 7

In Oviedo als Tourist 😎 Wir bekamen gestern als Ehepaar ein Zweibettzimmer in der Herberge, danke 👍 . Gestern noch Verabschiedung von unseren zwei Lieblingspilgern. Sie sind um 1:00 früh Richtung Lissabon gefahren. Wir wollen auch heim 😩 . In einer Pilgerherberge darf man nur einmal übernachten. Also war Unterkunft suchen angesagt. Haben ein nettes Hostel gefunden. Konnten unsere Ruckis einstellen und die Stadt gemütlich unsicher machen. In der Kathedrale holten wir uns den letzten Stempel und die Urkunde für den San Salvador 👍 . Die Besichtigung der Kathedrale ist für Pilger kostenlos. Die ist eine wahre „Schatztruhe“. Stadtbesichtigungen sind für uns immer anstrengender, wie eine Etappe am Camino. Also werden wir den Resttag lieber auf der Terrasse vom Hostel genießen 😊 . Aufs Heimfliegen morgen freuen sich O + R Unterkunft: Green Hostel Oviedo Calle Magdalena 3 2º Tel.:+34 985 022 668

PS.:die Fotos in die Galerie stelle ich wie immer zu Hause ein Der Camino San Salvador war ein wunderbarer Abchluss von unserem Pilgerweg. Er war doch nicht so einsam wie gedacht aber nie „überfüllt“. Das war recht schön. Hauptsächlich sind Männer unterwegs. Dusche und Toilette für mich alleine, auch nicht schlecht oder? 😜 . Eine herrliche Einsamkeit in der Natur. Manchmal stellte sich die Frage ob es überhaupt noch der Weg ist, so verwachsen wie er war. Er führt durch nette kleine Dörfer, mit lieben Menschen. Überhaupt ist die Freundlichkeit beim Grüßen auffällig. Das geht bei uns leider schön langsam verloren. Temperaturunterschiede. von 33° 🥵 bis 8° 🥶 da war alles dabei. Jetzt wird es Zeit für unser Zuhause und wie immer freuen wir uns darauf 😊 . Wir bedanken uns recht herzlich für die Kommentare, es ist schön „verfolgt“ zu werden 😊 . Das nächste Ziel wird der Norden. Allerdings auf zwei Rädern, da wird dann wohl ein anderer Körperteil beansprucht werden 😜 . Wir wünschen allen einen schönen Sommer und buen Camino

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Camino San Salvador Tag 6

Mieres - Oviedo  20.5km (1024.8km) Nach dem letzten Schnarchkonzert waren wir froh über die herrliche Nachtruhe. Wir freuten uns noch über das gute Frühstück und los ging's mit der letzten Etappe nach Oviedo, der Hauptstadt Asturiens. Über drei Hügel erreicht man sie. Hinauf zum Padrún-Pass Nebel - Nebelreißen - Nieselregen - leichter Regen – starker Regen – waschelnass 😜 . Aber wir sind nicht böse auf den Wettergott. Er hat uns fast 1.5 Monate gut mit dem Wetter versorgt, wir sind sehr zufrieden 👍 . Ein rutschiger Pfad bringt die Pilger hinunter nach Olloniego, zur verdienten Pause in einer Bar. Danach war der Regen vorbei. Ein Hinweisschild, nur mehr 10km nach Oviedo. Davor muss aber noch eine Leistung erbracht werden 😬 . Auf Pfaden, rutschigen Kopfsteinpflaster, zeitweise wurde der Pfad zu einem Bächlein, durch Wälder und Wiesen. Auf einer Anhöhe der erste Blick auf Oviedo. Es ging abwärts und wir dachten alle drei Hügel wären geschafft. Manchmal irrt man sich 😜 . Noch einmal ging es kräftig bergauf. Die Belohnung dann mit noch einer Bar. Der Besitzer meinte, ab jetzt nur mehr einen Kilometer hinunter. Sehr gut ist die Markierung bis zur Herberge, wo wir unsere Rucksäcke einstellen durften. Einlass ist aber erst um 16:00 Uhr. Also starteten wir zur Kathedrale, sie war leider geschlossen und öffnet erst wieder um 16:30. Dafür trafen wir vor der Kathedrale unsere zwei Lieblingspilger aus Portugal 😊 . Ja wir haben es geschafft 👍 . 1000km sind überschritten, Otto sieht aus wie der Rübezahl mit seinem Bart, die Hosen rutschen, die Schuhe sind abgelatscht. Es wird Zeit dass wir nach Hause kommen 🏡 . Flüge für morgen gibt es nicht, also genießen wir noch einen Tag Oviedo. Ums Abendessen kümmern müssen sich O + R Unterkunft: öffentl. Herberge von Oviedo, die gelben Pfeile gehen direkt bis zur Herberge

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Camino San Salvador Tag 5

Pola de Lena - Mieres 15.8km (1004.3km) Otto entdeckte gestern eine Bar die um 7:00 öffnet. Also ließen wir uns heute mit dem Frühstück verwöhnen 😊 . Eine kurze Etappe wählten wie heute. 35 km nach Oviedo müssen jetzt, fast am Ende, nicht mehr sein. Flach, auf Asphalt, entlang der Autobahn und dem Fluss Lena ist der Weg heute, schreibt Gronze. Der Beginn war auch so. Irgendwann wurde aber die Autobahn unterquert und es begann ein Wanderweg sehr schön aufwärts. Als wir gerade dachten so könnte es weitergehen, ging es etwas kriminell abwärts. Steil, auf rutschiger Erde und auf rutschigen Steinen. Einmal setzte ich mich freiwillig hin um hinunter zu kommen. Anschließend durch schulterhohes Gras, bevor wieder ein schöner Weg war. Vor Ujo begann eine Art Promenadenweg. Man konnte so den Ort umgehen oder in einem Bogen sich dort eine Pause gönnen. Eh klar, für einen Café con leche ist ein kleiner Umweg immer drin 😋 . Vom Pfarrer bekamen wir noch einen Stempel in unseren Pilgerpass und weiter gings auf diesem „Promenadenweg“ neben dem Fluss bis Mieres. Ein netter, gemütlicher Spaziergang, der auch von Einheimischen gut genutzt wird. Viele wünschten uns buen camino 😊 . In Mieres gibt es die Pilgerherberge nicht mehr. Pilger können aber in der Universität schlafen. Im Einzelzimmern um 25 Euronen. Da gönnen wir uns doch lieber ein Hotelzimmer, das war eine gute Entscheidung. Sind im Pilgerparadies gelandet. Konnten bereits bei der Ankunft einchecken. Ist eigentlich eine kleine Wohnung und alles wirkt ziemlich neu. Das Frühstück für morgen ist bereits sooo liebevoll gerichtet ❤️ . Einen schönen Resttag wünschen O + R Unterkunft: Hotel Albar Mieres Calle Teodoro Cuesta 3, Tel.:+34 646587231

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Camino San Salvator Tag 4

Pajares - Pola de Lena 25.6km (988.5km) Die Region Pajares ist wohl ein Schigebiet, zumindest wird dafür geworben. Aber wir sahen keine Hotels. Vielleicht stehen die nicht so auf Massentourismus 😉 . Zur Abwechslung ging's heute steil bergab. Man musste gut aufpassen, die Steine und Schieferplatten waren recht rutschig. Den dichten Nebel ließen wie oben. Kein Wind heute und zu Beginn auch nicht kalt. Durch ein kleines Dorf kommt man und was passiert nach steil bergab. Ja, natürlich wieder steil bergauf, bis Santa Marina. Da begann dann ein sehr schöner Pfad, auf und ab durch den Wald, zum nächsten Ort Llanos. Wandern wie bei uns, das darf ich nicht laut sagen, sonst kommt von Otto „jo wos moch ma daun do“ 😜 . Eine Straße führt danach 4km abwärts. Richtig kalt war es auf dieser Seite. Also hinein in die warmen Klamotten. Auf die Alternativroute, nochmals aufwärts in den Wald verzichteten wir. Entlang der Straße und des Flusses Pajares erreichten wir Campomanes, die erste Stadt mit Dienstleistungen. Endlich gabs die verdiente Pause 😊 Der letzte Abschnitt wurde wieder sehr schön. Auf einem Promenadenweg entlang vom Fluss Lena. Ein kurzer heftiger Aufstieg zur Kirche Santa Christina de Lena. Ein prä-romanisches Juwel. Die genaue Entstehung ist nicht bekannt. Sie erinnerte und sehr, an eine der zwei alten Kirchen in Oviedo. Gemütlich ging’s zum Ziel Pola de Lena. Die Zivilisation hat uns ab da wieder 😊 . Eine Schöne Stadt mit vielen Geschäften und Bars. Die Herberge ist vis-a-vis vom Bahnhof und öffnet erst um 15:30. Sie ist wieder sehr sauber, mit Duschgels, Seifen und 1x Handtücher und man hat viel Platz, so wie gestern 😊 . Zufrieden sind O + R Unterkunft: Öffentl. Herberge, Vis-a-vis vom Bahnhof

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Camino San Salvador Tag 3

Poladura de la Tercia - Pajares 16.8km (962.9km) Der Wettergott dachte sich heute: Regen schicke ich zwar keinen, das wäre zu gefährlich aber ich werde den Pilgern heute so richtig den Tag vermiesen, mit einem argen Wind und mit dichten Nebel. Aber da hat er Pech, denn wir werden uns der Herausforderung stellen 😜 . Die Fortsetzung der Königsetappe begann gleich hinter der Herberge, es ging steil hinauf. Angeblich ist die Königsetappe des Camino San Salvador einer der schönsten, anstrengensten und einsamsten aller jakobinischen Routen. Wie gestern wächst da vorwiegend Ginster. Zwei „Hügeln“ auf 1568m und 1564m waren heute zu bewältigen. Noch war die Aussicht mystisch und schön. Schon von weitem sahen wir am Gipfel das Kreuz des Salvadors. Der Wind wollte uns umschmeißen und uns mit der Kälte ärgern. Der Nebel wurde immer dichter, noch schnell ein paar Fotos und hinauf zum nächstem Gipfelkreuz. Beim Abstieg wurde es zwar wärmer aber der Nebel lies uns nix mehr sehen. Zum Glück zumindest noch die Beschilderung, die ist wirklich großartig. Beim nächsten Aufstieg in die Natur, rief uns ein Bauer zurück. Er meinte es wäre besser über den Pass die Straße bis Pajares zu nützen. Na gut, dann machen wir es so 👍 . Durch den Nebel erblickten wir ein Schild ABIERTO (offen). Es war ein Hotel mit einer Cafeteria, wie schön 🥰 . Unsere Schuhe gönnten uns heute ein Fußbad, hatten eh die ganze Zeit keines 😉 . Die Herberge in Pajares ist sauber und man kann sich ausbreiten, das war gestern alles sehr eng. Auch da gibt es kein Geschäft und man muss sich in der einzigen Bar einen Tag vorher fürs Essen anmelden. Das erledigte gestern eine Pilgerin für alle ❤️ . Nicht vom Wetter ärgern lassen sich O + R Unterkunft: öffentl. Herberge

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Camino San Salvador Tag 2

La Robla - Poladura de la Tercia 24.7km (946.1km) Zeitig in der früh gab es ein heftiges Gewitter. Der Schlafraum wurde hell erleuchtet. Beim Start war zwar kein Regen aber es war windig und der Himmel schwarz. Gerade heute, wo die Königsetappe beginnt 😢 . Die ersten drei Dörfer sind hintereinander, wie aufgefädelt. Bis Buiza begleitet immer wieder der Fluss Bernesga, teilweise entlang einer Schlucht und auch die Eisenbahnlinie sahen wir immer wieder. Der Wind war auf einmal weg, es wurde wärmer und die Sonne kam hervor. Wie schön 🥰 . In La Pola de Gordón ist die letzte Einkehr/Einkaufsmöglichkeit. Ab da ging es zwar der Straße entlang aber das störte überhaupt nicht. Es fuhren kaum Autos und die Umgebung war wunderschön. Immer näher kamen wir zu den Bergen. Auf einem Felsvorsprung stand ein Wolf. Na gut, kein echter, sah aber fast so aus 😜 . Ab dem netten Bergdorf Buiza beginnt die Königsetappe. Dort sollte man sich beim Brunnen Wasser nachfüllen. Eine nette Raststelle für Pilger hat sich jemand einfallen lassen 😊 . Sehr steil geht es hinauf. Wunderschön, mit sensationellen Aussichten auf die Bergwelt. Der Beginn von der Überquerung des Kantabrischen Gebirges. 1450m war heute der höchste Punkt 😢 . Ein angenehmer Abstieg durch einen duftenden Kiefernwald. Später ein Pfad entlang des Berghanges, ein Traum. Eine Bergstraße führt hinunter zum Ort San Martin und ein Wanderweg noch einmal steil hinauf und hinunter nach Poladura de la Tercia. Das war ein Pflanz. Ein kurzes Stück der Straße entlang, dann hätten wir unser Ziel erreicht 🤷‍♀️ . Kaum waren wir in der Herberge begann es heftig zu regnen. In diesem Ort gibt es nur ein Gasthaus, sonst nix. Wenn man sich nicht telefonisch für ein Essen angemeldet hat, gibt es nix, nicht einmal Bocadillos. Das wussten wir leider nicht 😢 . Juhu, wir müssen nicht verhungern, die Wirtin regelte auch für uns ein Abendessen. Wir sagen danke ❤️ . Das war heute ein wunderschöner Wandertag finden O + R Unterkunft: öffentl. Herberge

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Camino San Salvador Tag 1

León - La Robla 28.9km (921.4km) Der Camino San Salvador beginnt im Herzen von León, nämlich vor der Kathedrale und er geht zusammen mit dem Camino Frances bis San Marcos. Dort sitzt noch immer der müde Pilger, schaut zum Himmel und hofft bald Santiago zu erreichen 🤷‍♀️ . Dort teilen sich die Wege, für uns hieß es Richtung Norden, entlang eines Flusses. Lang ging's zur Stadt hinaus. In Carbajal nützten wir die einzige Bar von heute. Es gab zum Café Churros. Der Wirt weiß wohl, für die Pilger beginnt da der Aufstieg. Der war entlang eines Abhanges. Durch Wälder und Blumenwiesen, Unmengen von Zistrosensträucher säumen den Weg. Ein ständiges Auf und Ab. Auf der gegenüberliegenden Seite reiht sich ein Dorf neben dem anderen. Schöne Ausblicke auf die Berge. Ein Pfad führt sehr steil hinauf und hinauf….. Ein steiniger Weg steil hinunter und hinunter…. Meist war es aber ein schöner Wanderweg 😊 . Im nächstem Dorf gab es einen Rastplatz mit Brunnen, angenehm 👍 . Danach wurde es wieder sehr heiß, schwitz, schwitz 😜 . Die letzten 5km waren zwecks Entspannung flach 😊 . Am Ortsbeginn in La Robla halb verdurstet in eine Bar gefallen. Es gab zur Belohnung von der Wirtin, Speckbrote und Tortillas geschenkt dazu. Schauen wir schon so verhungert aus? So einsam wie wird dachten ist der Weg gar nicht. Mit uns sind wir zehn Pilger. Gerade donnert es fürchterlich und der Himmel ist schwarz. Was soll denn das bitte, jetzt in den Bergen? Auf das es morgen nicht regnet, hoffen O + R Unterkunft: öffentl. Herberge am Ende der Stadt

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Camino San Salvador

Nach einen Tag „Pilgerwahnsinn“ beginnt mit unserem letzten Abschnitt, den Camino San Salvador, wieder die Einsamkeit. Es geht über das Kantabrische Gebirge von Leon nach Oviedo, der Hauptstadt Asturiens. Im Mittelalter war es scheinbar wichtig, vor Santiago Oviedo zu besuchen. Es hieß:“ Wer nach Santiago läuft und nicht beim Erlöser vorbeigeht, der besucht den Diener und nicht den Herrn“. Na dann machen wir es eben so. Obwohl, wir gehen ja gar nicht nach Santiago, was dann? Ja dann gehen wir eben zum Flughafen und fliegen nach Hause 👍 . Noch besser 😊 finden O + R

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Pause Tag 39

Astorga - León mit dem Bus Trotz der vollen Herberge war die Nacht sehr ruhig, besonders in unserem 6-Bettzimmer 👍 . Sonne und einige Wolken, gerade richtig für unseren Pausentag. Noch ein gemütlichen Frühstück in Astorga genossen und ab zum Busbahnhof. 55 Minuten dauert die Fahrt. Viele Pilger sind am Weg. Von Leóns Busbahnhof bis zu unserem Lieblingscafé ist es nicht weit und man trifft gleich sämtliche Sehenswürdigkeiten. Otto begrüßte wieder einmal Herrn Gaudi. Der sitzt noch immer vor seinem Jugendstilgebäude, ein heutiges Museum und zeichnet sein Dornröschloss von Astorga. Bei Café con Leche überlegt wo wir heute schlafen. Leon Hostel ist gleich um die Ecke und fast neben der Kathedrale. Da gab es noch zwei Betten für uns 😊 . Haben schon einmal da geschlafen und es ist urgemütlich und sehr sauber. Bei den Benediktinerinnen gibt es einen speziellen Pilgerausweis für den Camino San Salvador den holten wir uns. Noch Fotos von der Kathedrale gemacht und uns einen Stempel für den Pilgerausweis geholt und ab jetzt wird nur mehr gefaulenzt. Otto glaubt nicht dass ich das aushalte aber er wird sich wundern. Nur mehr einkaufen steht am Programm. Die Hospitalera warnte uns schon einmal vom anstrengenden, einsamen Camino San Salvador vor. Wissen wir ja eh 🤷‍♀️ . Gespannt wie weit uns die Zunge ab morgen heraushängt sind O + R Unterkunft: Leon Hostel, Calle Ancha 8 Tel.: +34 987079907

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C.d. Levante (V.d.l.P.Astorga) Tag 38

La Bañeza - Astorga  26.8km (892.5km) Gestern kam noch ein Koreaner an, es wurde wieder ein gemütlicher Abend. Nur ich bekam den Kochgeruch die ganze Nacht nicht aus der Nase. Haben eh mit Milchreis und Früchten neutralisiert, hat aber nix genützt 😉 . Zur Stadt hinaus war die Markierung heute recht gut. Dachte schon am letzten Tag bleibt es so. Bald kam wieder ein Feldweg, zwischendurch ging's entlang einer alten Eisenbahntrasse. Dann waren die gelben Pfeile wieder einmal verschwunden. Wir gingen einfach den geraden Weg weiter und standen auf einmal vor der Autobahn, davor ein Zaun. Diesmal gelang es uns nicht einen anderen Weg zu wählen, denn über den Zaun und die Autobahn? Also alles wieder zurück und irgendwann trafen wir wieder auf die gelben Pfeile. Weit weg sahen wir den Pilger aus Litauen herumirren 😬 . Ein schöner Waldweg bis zu einem Dorf. Gäbe es dort eine offene Bar, dann hätten wir alles verziehen aber so…..😜 . Auch das letzte Haus vom Dorf, das sich übersät mit Muscheln präsentiert, konnte den Frust von Otto nicht ändern 🤷‍♀️ . Heiß, schattenlos, steppenähnlich, danach Bäume, Sträucher, Blumen. Klingt alles sehr nett, wurde aber ziemlich fad. In Celada de la Vega entdeckten wir eine offene Bar. Zu unseren Getränken bekamen wir Speckbrote 😋 . Normal bekommt man das nur bei Bier oder Wein. Danach waren wir richtig fit fürs Finale. Unglaublich viel ist los am Camino Frances. Die Herberge ist voll und es ist so fürchterlich laut. Das empfindet man eben nach der Einsamkeit. Die Hälfte der Pilger sind Koreaner. Angeblich auch viele Amerikaner und Mexikaner. In unserem Zimmer schläft einer aus Peru. Ihm ist es auch zu laut. Viele warten aufs Duschen, da gehen wir lieber um churros con chocolate und danach zu Gaudis „ Dornröschenschloss“ und zur Kathedrale. Ja, jetzt haben wir auch die Via de la Plata geschafft. Der Weg nach Astorga ist flach, in Verbindung mit schöner Natur. Auch sehr einsam, nette Herbergen. Nach unserer Meinung ist der Weg nicht gut beschildert. Er wurde recht oft wegen dem Bau der Autobahn geändert. Morgen haben wir einen Pausentag, der tut uns sicher gut. Ein wenig genießen wir Astorga, dann fahren wir mit dem Bus nach León. Zwei Tage am Camino Frances zu latschen, das wollen wir uns nicht antun. Auf León freuen sich O + R Unterkunft: öffent. Herberge

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C.d. Levante (V.d.l.P.Astorga) Tag 37

Alija del Infantado - La Bañeza 22.6km (865.7km) Lang zog sich der Weg vom Dorf hinaus. In den Berghängen sieht man durchgehend Weinkeller. Komisch, in dieser Gegend gibt es gar keine Weingärten 🤷‍♀️ . Auf einer Kuppe steht das Santiagokreuz. Kein Wind, nur Sonne, am Nachmittag wurde es ziemlich heiß. Nach einem Straßenhatscher folgte ein schöner Feldweg neben dem Rio Órbigo und schattenspendenden Bäumen. Eine gute Luft, schöne Ausblicke, eine herrliche Ruhe, nur die Vöglein zwitscherten. Ein Reh überquerte den Weg. Richtig schmalzig klingt das oder? 😉 . Es blieb eh nicht so. Der Weg entfernte sich vom Fluss, es ging entlang von Bewässerungskanälen, bei jedem Schritt eine Staubwolke, so ein feiner Sand. Die vier Dörfer wo wir vorbei oder durchgingen haben alle Wehrtürme aber leider keine offene Bar 😜 . Macht nix, Schüttelkaffee und Kekse, im Schatten einer Kirche, viel besser. Die Wege nach Astorga, ja wir denken es gibt verschiedene? Sie sind nicht wirklich gut beschildert. Nachdem wir kein Buch haben ist es oftmals verwirrend und so gehen wir manchmal irgendwie und kommen auch an 👍 . Als wir in La Bañeza ankamen trafen wir eine Frau die gut deutsch sprach. Sie meinte in dieser Stadt gibt es keine Herberge 😳 . In einer Bar informierte Tante Google Otto, die Pilgerherberge wäre dauerhaft geschlossen. Wir stapften zum Glück trotzdem hin. Stimmt ja gar nicht. Vis-a-vis wohnt die nette Hospitalera und öffnete uns die Herberge. Die ist recht großzügig, juhu, es gibt eine Waschmaschine. Keine Stockbetten, sondern recht hohe Einzelbetten. Sie stammen vom ehemaligen Militär-Krankenhaus wurde uns erzählt. Ein Pilger aus Litauen kam noch, er kocht gerade etwas das fürchterlich stinkt 😬 . Morgen kommen wir nach Astorga, darauf freuen sich O + R Unterkunft: öffentl. Pilgerherberge

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C.d. Levante (V.d.l.P. Astorga) Tag 36

Benavente - Alija del Infantado 22.8km (843.1km) Wir haben uns gut erholt 👍 . Die Bar vom Hostel öffnet um 7:00, also gabs einmal ein Verwöhnfrühstück. Wenig Wind, Sonne und eine angenehme Temperatur, wie schön 😊 . Lange ging's der Straße entlang. Das machte gar nix. Wenig Verkehr und unsere Füße konnten sich vom gestrigen Geröll erholen. Danach kam ein schöner Wanderweg durch ein bewaldetes Gebiet. Rast auf einem Bankerl in der Sonne. In der Ortschaft sind scheinbar Hunde sehr beliebt. Bei jedem Haus wurden wir begrüßt oder doch verbellt? Auf dem Kirchturm haben Störche ein unglaublich hohes Nest gebaut. Sah direkt nach Kunst aus. Rundum gabs heute Wald, in einer hügeligen Landschaft. Nur unser Weg blieb flach und meist auf der Straße. In der Ferne zeigten sich Berge, am Wegrand Zistrosen, einige Weinreben wieder einmal, Maisfelder, wandern wie bei uns. Vor Maire de Castroponce, Bodegas (Weinkeller) mit Lüftungsrohre. Hab ich so noch nie gesehen. Im Ort Pause in einer Bar. Der Rio Órbigo wird über eine schöne, alte Steinbogenbrücke überquert. Bald waren wir im kleinen Ort Alija del Infantado. Die am Ortsrand stehende große Burg von Alija aus dem 15.Jh. beeindruckt mit vier runden Türmen im Viereck. In der Herberge ist mit uns ein Radpilger. Es gibt eine Tankstelle wo man essen und Kleinigkeiten einkaufen kann, sonst nichts. Reicht auch, denn die Herberge richtet Tost, Butter, Marmelade, Magdalenas, Kaffee, Tee, Kakao und Milch fürs Frühstück 🥰 . Zufrieden mit den heutigen Tag sind O + R Unterkunft: öffentl. Pilgerherberge

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C.d. Levante (V.d.l.P. Astorga) Tag 35

Granja de Moreuela - Benavente  32.5km (820.3km) 8 Pilger waren wir gestern. Frankreich, Spanien, Malta, Belgien und natürlich Österreich 😊 . Alle um einen Tisch und getratscht, das war schön. Heute um 5:00 das Gewusel sind wir allerdings nicht gewohnt. Wir müssen uns auch nicht daran gewöhnen, sind ab heute wieder alleine unterwegs. In Granja de Moreuela teilen sich nämlich die Wege. Alle wählten heute den Weg nach Westen. Den Camino Sanabrés, der durch Ourense nach Santiago führt. Wir bleiben allerdings auf der Via de la Plata, die Richtung Norden in Astorga endet. Wind und kalt. Haben uns vorsorglich gleich in warme Klamotten geschält. Gestern waren wir zu faul, sie vom Rucki ganz unten herauszufischen 😬 . Sonnenaufgang, Schotterweg, Getreide. Zwischendurch eine nette Abwechslung, auf und ab durch einen Wald und einem Pfad mit hohem Gras, wo ein Buschmesser nicht schlecht gewesen wäre 😉 . Dann wie in letzter Zeit gewohnt, immer wieder eine Gerade. Der Wind von vorne wollte uns zurückhalten. Die Sonne von vorne wollte uns blind machen. Du meine Güte, immer sind sie unzufrieden, diese Pilger 😜 . In Santovenia Pause in einer Bar. Drinnen oder draußen fragt Otto immer. Naja, wenn man draußen in der richtigen Richtung sitzt, würde der Kaffee gleich in den Mund geweht werden. Doch lieber drinnen beim gut gelaunten Wirten. Wir wollen schließlich den Kaffee genießen 😊 In der nächsten Bar, ja es gab heute noch eine für uns, spielte im Fernsehen ein Konzert von Bruce Springsteen. Wie soll man da bitte weiterkommen 😊 . Danach war alles blöd. Ein Pfeil schickte uns zu einem heftigen Umweg. Keine Ahnung wie das passieren konnte. Das hat mich so demotiviert, dass ich nur mehr am Schimpfen war. Blöder arger Gegenwind. Blöde Steine am Schotterweg. Blöd dass man sich nie wo hin setzen kann. Blöd dass der Weg heute noch länger wird. Blöd dass heute Sonntag ist und man in der großen Stadt die Polizei suchen müsste, für den Schlüssel der Herberge. Dazu hatten wir echt keine Lust und haben uns in ein Hostel einquartiert. Das war nicht blöd 😂 . Da ist ein Restaurant dabei, das ist gut finden O + R Unterkunft: Hostal Restaurante La Trucha

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C.d. Levante (V.d.l.P Astorga) Tag 34

Montamatre - Granja de Moreuela 23.3km (787.8km)

Hinter der Herberge wohnt eine Storchfamilie. Klapp, klapp, so lieb 🥰 . Der Franzose in der Herberge hat wohl das Motto: „Wer viel pfoazt der braucht kan Oazt“. Das hat er ohne Hemmungen, lautstark und andauernd erledigt 😬 . Man lernt immer wieder Neues kennen 😠 . Eiskalt war es heute und ein sehr starker Wind ging. Die Sonne konnte sich da nicht durchsetzen. Am Ortsende von Montamarta geht man über einen Nebenarm des Ricobayo-Stausees. Ein schöner Blick auf dem Stausee, auf einen Hügel ein Kirchlein. Die Natur wie gestern. Die Eisenbahn wird unterquert, die Autobahn überquert. Die begleitet dann eine Weile. Auf einer Anhöhe sieht man in der Ferne wieder den Stausee, an dem man früher entlangging. Leider gab es eine Wegänderung durch den Bau der Eisenbahn und der Autobahn. Heute gabs am Weg eine Besonderheit. Das Castillo de Castrotorace aus dem 12.Jh. vom Orden der Jakobusritter. Das muss früher eine riesige Burganlage gewesen sein, von der heute nur noch einige Ruinen stehen. Ein Schild zeigte 300m abseits eine Bar an. Bei dem Wind macht eine Pause draußen keinen Spaß. Leider war die Bar geschlossen, also auf in den nächsten Ort. Dort hatten wir Glück, der Besitzer sperrte gerade seine Bar auf. Anschließend ging es weiter über Stock und Stein, neben der Autobahn, Bundesstraße und den Schienen, nach Granja de Moreuela. Momentan sind fünf weitere Pilger gekommen. Darunter auch „Furzi“, so heißt ab jetzt der Franzose 😜 . Ein Pilger aus Malta erzählte uns, es sind wenige auf der Via de la Plata unterwegs. Dass der grausige Wind bald aufhört hoffen O + R Unterkunft: öffentl. Pilgerherberge

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C.d. Levante (V.d.l.P.Astorga) Tag 33

Zamora - Montamatre 20.9km (764.5km) Herrlich haben wir geschlafen. Der Plan bis zu unserem zweiten Weg, Camino San Salvator? Wir gehen weiter auf der Via de la Plata und wählen in Granja de Moreuela die Richtung nach Astorga. Den Weg kennen wir noch nicht 🤷‍♀️ . Wahrscheinlich fahren wir dann mit dem Bus nach Leon. Den Camino frances müssen wir uns kein viertes Mal antun. Noch dazu sind die 2 Etappen von Astorga nach Leon nicht so schön. Lange gings heute zur Stadt hinaus. Kurz sieht man Industrie. Der Weg war eben, bis zu unserer Pause in Roales. Ab da wurde es leicht hügelig und nach jeder Kurve folgte eine Gerade. Was hat sich geändert? Eigentlich nichts. Schotterweg, Wiese, Getreidefelder, Äcker, riesige Felder mit Solaranlagen, Mohnblumen, eine Weite, einsam. Wo bitte sind die Pilger von der Via de la Plata? Vor uns? Hinter uns? Gibt es keine oder sind wir am falschen Weg 😳 ? Kann nicht sein, wir haben zwar kein Buch, verfolgen aber brav die gelben Pfeile. Sonne und ein kühler Wind, der zeitweise richtig stark und unangenehm war. Die Hochgeschwindigkeitsbahn, die 2015 durch ihren Bau, den Weg sehr verwirrte, die störte heute extrem. Nein ist natürlich ein Witz, genau zweimal fuhr ein Zug, echt arg 🫢 . Im Dorf Montamatre erklärte uns eine Frau den Weg zur Herberge. Ein Stück zurück und eine andere Richtung. Auch da ist nur ein Pilger, ein Franzose. Es gibt eine Waschmaschine, juhu. Durch den Wind war die Wäsche bald trocken. Im Dorf gibt es einen Laden und weil es in der Herberge eine große Küche gibt, wird gekocht. Reis mit Tomatensoße und Thunfisch 👍 . Vorher hat Otto die Küchenflächen geputzt und ich das Geschirr gewaschen. Pfui, das manche Pilger solche Schweindln sind 😬 . Den schönen Garten genießen O + R Unterkunft: öffentl. Pilgerherberge von Montamatre “46“?????

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C.d. Levante Tag 32

Toro - Zamora 11.9km (743.6km) Sitzen gerade beim Busbahnhof in Toro. So wie gestern bereits geschrieben, wollen wir keine 38 km nach Zamora gehen. Das war einmal 😎 . So ehrgeizig sind wir nicht nehr. Also fahren wir ein Stück mit dem Bus. Mit einem Stückerl, da ist nix draus geworden. Der Bus ist bis Zamora durchgedüst 🤷‍♀️ . So sind wir vom Busbahnhof in Zamora Richtung Fluss marschiert, haben diesen überquert und waren bald am Camino de Levante. Ein Stück gings einer kleinen Straße entlang, die Eisenbahn wurde unterquert. Überraschend zeigen große Pfeile über eine andere Brücke. Unsere Information war allerdings, entlang der Uferpromenade des Duero, bis zur romanischen Brücke Puente de Piedra, wo sich der C.d. Levante und die Via de la Plata treffen. Die Brücke ist gesperrt und nicht seit kurzen. Also wanderten wir weiter entlang vom Ufer und machten eine gemütliche Pause bei einem schönen Rastplatz mit Blick auf die Kathedrale und den Wassermühlen. Bei der nächsten Brücke gab es wieder große, neue Pfeile. Die sind wahrscheinlich für die Via de la Plata gedacht. Diese verfolgten wir, kamen auf die andere Uferseite und hatten einen schönen Weg bis zur Herberge. Es war 12:00 und sie öffnet erst um 15:00. So lange warten wollten wir nicht und Sightseeing mit Rucki ist auch nicht fein. Also quartierten wir uns in ein Hostal ein. Das war ein Fehler, auf die schöne Herberge in Zamora sollte man eigentlich nicht verzichten. Der Check in ins Hostal hat sich als außerordentlich mühsam erwiesen. Zamora wird als „Museum der Romanik“ bezeichnet. Viele der 26 Kirchen wurden in romanischen Stil des 12./13.Jh. erbaut. Wunderschön ist es, den Park bei der schönen Kathedrale und dem Castillo de Zamora zu genießen 😊 . Tja, jetzt hätte ich es bald vergessen. Wir haben den Camino de Levante, der in Zamora endet, GESCHAFFT 👍 😊 Was kann man über den Weg sagen? Eben, Schotterwege, einsam, eine unglaubliche Weite, wenig Schatten, selten Berge, wunderschön, wild, herausfordernd, fast regenlos war es bei uns 😊 . Die Einheimischen sind besonders freundlich, hilfsbereit und interessiert. Obwohl so wenige Pilger unterwegs sind ist der Weg hervorragend beschildert 👍 . Ein besonderes Lob gebührt der Federatión de Asociaciones del Camino de Santiago Levante-Sureste, die zusammen mit den Gemeinden zuständig für die Herbergen sind. Durch die Bank sauber, mit Seife und Heizkörper. Alle Donativo, einige wollten nicht einmal das. Wo eine Herberge nicht möglich ist, gab es nette Casa Rurales. Herzlichen Dank sagen O + R Unterkunft: Hostal Alda Centro Zamora, nur über Booking.com Wir haben ja noch einen zweiten Weg in Aussicht. Wie wird dort hinkommen, da müssen wir uns noch beraten und wir erzählen es dann morgen 😊

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C.d. Levante Tag 31

Castronuño - Toro 24.5km (731.7km) Mein gestriges, megagroßes Bocadillo reichte noch fürs Frühstück. Der Wirt schenkte uns noch ein Brot, denn die Geschäfte sperrten alle um 14:00 zu. Gestern kam noch ein Pilger aus Italien in die Herberge. Er bereitete uns heute früh „netterweise“ für die angeblich volle Via de la Plata vor. Um 4:30 läutete sein Wecker. Bis 5:45 war er aktiv. Ist uns ein Rätsel was man in der Früh alles erledigen muss? 😠 . Gleich zu Beginn ging es steil hinunter und wieder steil hinauf. So blieb der Weg, ein ständiges auf und ab bis Villafranca de Duero, wo es eine offene Bar gab 👍 . Die Natur ländlich wie gestern. Kühe standen in einer Reihe und schauten uns fragend an. Sie dachten sich wohl, schon wieder zwei Trotteln die durch die Gegend latschen 😜 . Ab dem Dorf war es wieder flach und ein Kanal und der Fluss Duero werden uns bis Zamora immer wieder begleiten. Maisfelder kamen dazu und Pflanzen die im Wasser standen. Wir nehmen an es war Reis. Ein Alternativ Weg wurde vorgeschlagen. Statt schnurgerade auf Schotter, ein schönerer Weg neben dem Fluss aber ein Stück länger. Wir wählten den schöneren Weg und der war dann der Witz des Tages. Ein steiniger Schotterweg und ca. 200 m begleitete der Fluss 😳 . Über eine wunderschöne, renovierte, spätromanische Brücke überquert man später den Fluss. Danach begann ein richtig steiler Aufstieg in die Stadt Toro 😓 . Mittlerweile brannte die Sonne runter und wie keuchten hinauf zu unserem Ziel. Herberge gibt es da keine aber wir haben gestern ein nettes Hotel gebucht. Es lohnt sich die Altstadt zu besichtigen, das haben wir nach dem Duschen erledigt. In der Turi erfuhren wir, die Besichtigungen sind heute alle gratis, so ein Glück. Hinter der schönen Kirche Santa Maria La Mayor hat man eine hervorragende Aussicht auf den Weg den man gegangen ist. Einige Teile des Doms sind wirklich sehenswert 👍 . Morgen werden wir ein Stück mit dem Bus fahren. Die Herberge in Villalazán ist angeblich geschlossen und 38km nach Zamora, das gefällt uns gar nicht 😬 . Einen schönen Abend wünschen O + R Unterkunft: Hotel Alda Ciudad über Booking.com

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C.d. Levante Tag 30

Nava del Rey - Castronuño 19.8km (707.2km) Schon wieder so ein schöner Tag. Ich darf es nicht verschreien aber bis jetzt hatten wir zusammengerechnet vielleicht 1 Stunde Regen und das nur leicht 👍 . Zweimal hat es geschüttet, da waren wir aber bereits in der Herberge. Ich denke die Einheimischen hätten gerne mehr Regen. Die Jahreszeit haben wir auch gut erwischt. Einen Monat vorher wäre es sehr, sehr kalt gewesen (das haben wir immer wieder in den Büchern der Herberge gelesen) und einen Monat später wären wir wahrscheinlich in der La Mancha verbrannt. Unser Wanderweg schlängelt sich heute durch eine hügelige Landschaft mit Getreidefelder, Äcker und duftenden Ginstersträuchen. Im Zickzack erreicht man den Ort Siete Iglesias de Trabancos. Ein paarmal sahen wir ihn links, dann wieder rechts und dann haben sie ihn versenkt? Nein, hinter der Autobahnüberquerung war er eh noch. Die erhoffte Bar war noch zu, voll gemein. Ich habe keine Ahnung wie diese Camino-Wunder funktionieren? Bis zum Ausgang vom Ort trafen wir niemanden. Plötzlich kam ein älterer Herr und deutet wir sollen mitkommen. Er sperrte die Bar auf, wärmte in seiner Wohnung die Milch für den Kaffee, denn der Kaffeeautomat war ja noch nicht in Betrieb, streute Instant Kaffee hinein, legte Magdalenas dazu und wir waren wieder einmal baff. Als wir fertig waren sperrte er die Bar wieder zu und verabschiedete sich lieb von uns 🥰 . Es folgten mehrere Aufstiege, Bäume, Weinreben, Mohnblumen und Erbsenfelder kamen dazu. Diesmal waren die Erbsen bereit für eine Kostprobe 😋 . Der ganze Ort Castronuño kümmert sich scheinbar um die Pilger. Der Barbesitzer informierte den Hospiralero, ein Mann erklärte uns wo wir günstig und gut essen können. Der Hospitalero kam vom Feld, packte uns in sein Lastauto und düste in die Herberge, die etwas außerhalb, neben einer Sportanlage liegt 😊 . Die Herberge ist unglaublich sauber und groß, nur Küche gibt es keine aber das ist ja kein Problem. Heißes Wasser für einen Kaffee kommt aus der Leitung. Wir sitzen gemütlich vor der Herberge und schauen der Wösche beim Trocknen zu. Schön ist so ein Pilgerleben finden O + R Unterkunft: Pilgerherberge, freiwillige Spende. Die Bar informiert den Hospitalero und er bringt die Pilger in die Herberge

https://youtu.be/sG9Xlkf5JOk?si=YSKya9x7I0JnJk69

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C.d. Levante Tag 29

Medina del Campo - Nava del Rey 16.2km (687.4km) Gestern am Abend war noch was ordentliches los. Eine Kapelle spielte ganz in der Nähe. Zuerst dachten wir an eine Fiesta, dann an einem Begräbnis, weil danach die Musik war. Nachdem immer das gleiche gespielt wurde, war es wohl doch nur eine Musikschule. Heute entschieden wir uns für einen Pausentag mit einen Spaziergang von 16km. So sind die Kilometer bis Zamora besser aufgeteilt und wir müssen nicht mehr über 30km latschen 👍 . Sonne aber kühl, ein herrliches Wanderwetter 👍 . Am Plaza de Santiago trennen sich wieder einmal der Camino de Levante und der Camino del Sureste. Nach der Überquerung der Bahngleise ging es bis zum Ziel fast nur gerade. Immer in Begleitung der Gleise. Der Weg mit der Umgebung war leicht hügelig. Landwirtschaft prägen die Etappe. Kühe, Schafe und Pferde. Seit langer Zeit wieder einmal viele Weingärten und Mandelbäume. Vorbei bei einem Dorf. Am Kirchturm ein riesiges Storchennest. Da hat sich wohl die ganze Familie einquartiert 😊 . Bei einem Bauernhof fanden wir einen guten Pausenplatz. Nur ein paar Kilometer weiter ist ein schöner Rastplatz für Pilger. Eh klar, da musste noch eine Rast sein 😜 . Die war so angenehm. Die Sonne wärmte uns, der Ausblick auf Mandelbäume. Die Bahn wurde nochmals überquert, auf eine Anhöhe, ein Stück dem Hügel entlang und bald sahen wir hinunter auf Nava del Rey und hatten außerdem einen wunderschönen Blick ins bunte, weite Land. Die Dame im Rathaus rief den Hospitalero an. Er führte uns zu Herberge und erklärte alles. Ganz nett wieder einmal. Eine Wohnung oberhalb von der Touristen Information und wir sind alleine. Der Ort lebt hauptsächlich vom Weinbau. Es gibt da eine Fassfabrik und zahlreiche unterirdische Weinkeller. Den Tag genießen O + R Unterkunft: Pilgerherberge, wird von einem Hospitalero betreut. Tel.:+34 605948089

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C.d. Levante Tag 28

Arévalo - Medina del Campo  34.6km (671.2km) Otto sah sich gestern noch die Stadt an, er musste ja noch seine Pfeife „ausführen“. Ich war zu faul, hab lieber gelesen. Mit Adolberto, dem spanischen Radpilger, ergab sich ein nettes Geplauder 😊 . Gestern erfuhren wir, in Ataquínes, wo wir eigentlich heute schlafen wollten, ist die einzige Unterkunft, das Hostal Los Arcos dauerhaft geschlossen. Ja dann nützt es eben nix, den Fussis gut zureden und auf nach Medina del Campo. Eben, Radweg, Straße, Schotterweg, Pinien, Getreidefelder, einige Hügel begleiten, vorbei bei einem Ruinendorf und durch ein belebtes Dorf. Schnell waren wir in Ataquínes. Wenn man nicht ins Dorf will erspart man sich 2km. Wir wollten es wohl gestern, heute pfiffen wir drauf 😜 . Der Weg wurde extrem vorausschauend, rundum flach. Wir sahen bereits das nächste Dorf San Vicente del Palacio, wo am Eingang eine Schafherde für den „Ausflug“ auf die Wiese wartete. Vor der Kirche fanden wir einen netten Pausenplatz. Bald sahen wir auch Medina del Campo, unser Ziel. Bis dorthin dauerte es aber noch ganz schön lange. Nach jeder Kurve eine Gerade. So kommt man in einen großen Bogen in die Stadt 😜 . Ein riesengroßes Erbsenfeld kam dazu, zum Kosten waren die Schotten noch zu klein. Eine Sprengelanlage besprühte uns ungefragt, sonst erlebten wir heute nix. Zum Schluss eine erfreuliche Abwechslung durch einen Kieferwald. Dort konnten wir eine Pause mit Schüttelkaffee, Käsbrot und Keksen genießen 👍 . Die letzten drei Kilometer waren wieder einmal ätzend, wir wollten endlich ankommen. Wenn man zur Stadt kommt, fällt sofort das Castillo de La Mota auf. Die Burg aus dem 11.Jhd. ist das Wahrzeichen von Medina del Campos. Schlafen heute im Karmeliterkloster. Ein freundlicher Pater führte uns in die Herberge. Es gibt dort nur Einzelzimmer. Der Pater meinte, man könnte ein Bett dazuschieben aber wir werden es wohl eine Nacht getrennt aushalten 😉 . In einer Bäckerei versorgten wir uns mit Abendessen und Frühstück. Einen schönen Sonntagabend wünschen O + R Unterkunft: Herberge Convento de Carmelitas. Plaza San Juan de la Cruz Tel.: +34 983800126 od. 669211481

https://youtu.be/WsHDP4vEYWA?si=ZH53tn2gPT29VpGZ

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C.d. Levante Tag 27

Gotarrendura - Arévalo 29.5km (636.6km) Wir haben uns gut erholt. Das Gebirge liegt nun hinter uns. Bis Zamora gibt es nur wenige Steigungen. Heute wars flach. Zu Beginn vorwiegend ländlich. Wiese, Felder, Äcker, Kühe, Schafe und später Pferde. So liebe Frischlinge waren dabei. Ein Bauer meinte, ja sie sind lieb aber wenn sie größer sind werden sie gegessen. Das ist der Kreislauf. Das stimmt natürlich 🤷‍♀️ . Wie gestern ging es durch einige kleine Dörfer. In jedem Dorf steht beim Ausgang ein nettes Pilgermotiv aus Metall 😊 . Manche Kirchen haben flache Glockentürme, die ich so mag. Da können sich die Störche gut ihre Nester bauen. Pause in Tiñosillos, in einer Bar, juhu. Gleich nach dem Dorf kommt man überraschend in einen Pinienwald, fast bis zum Ziel. Hier gewinnen die Einheimischen Harz. Herrlich, auf gut zu gehenden Schotter-Sandweg, Schatten, es roch so gut. Dazwischen immer wieder Kakteen, Ginster, Lavendel und andere Blümchen 😊 . Ein Stück ging es der Straße entlang, später neben der Straße, wieder durch den Wald. Irgendwann wurde es dann doch ziemlich fad und wir waren froh als wir Arévalo erreichten. Von der Touristen Information bekommt man den Schlüssel für die Herberge. Die haben allerdings Mittagspause und öffnen erst um wieder um 16:30. Also sitzen wir wartend auf einem Bankerl. Ich schreibe den Bericht und Otto schaut wo es einen Supermarkt gibt. Gehend sind wir alleine unterwegs aber Radfahrer treffen wir öfter, so auch heute. Einen Spanier der am Camino Sureste unterwegs ist. Ein schönes Wochenende wünschen O + R Unterkunft: Pilgerherberge, freiwillige Spende. Den Schlüssel bekommt man in der Touri

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C.d. Levante Tag 26

Ávila - Gotarrendura  23.8km (607.1km) Gestern liefen wir stundenlang in der Altstadt und über den Dächern von Ávila herum. Man kann nämlich bei den Zinnen die Altstadt fast umrunden. Tja und dann trafen wir noch das französische Paar 😊 . Sie haben in Toledo den Camino beendet und machen seitdem mit einer Gruppe eine Sightseeing-Tour. In die Herberge kam noch ein spanischer Radpilger. Er flüchtete von der Via de la Plata, da waren ihm zu viele Pilger. Wir lassen uns überraschen, wird schon komisch sein, nach der langen Einsamkeit. Für uns hieß es heute, hinaus aus dem Straßenwirrwarr der Großstadt. Auf einer Anhöhe hat man nochmals einen schönen Blick auf die Stadtmauer. Ein Straßenhatscher bis Narillos de San Leonarda. Immer wenn man voraus schaute ging es bergauf. Wie bei einer Hochschaubahn, nur nicht so hoch. Das macht nicht fröhlich 😬 . Im Ort ist fast bei jeder Ecke ein Pilgermotiv, nur eine Bar gibt es nicht. Danach begann ein schöner Wanderweg bis Cardeñosa. Dort freuten wir uns auf einen Café con leche aber alle drei Bars waren geschlossen. Es gab allerdings einen Fleischhauer, wo wir uns Getränke kauften und uns selber einen Schüttelkaffee a la Rosa-Maria machten. Weiter ging ein schöner Weg zwischen Steinmauern und Blumen der uns sehr an den Camino frances erinnerte. In der Ferne ein Stausee. Heute sind wir beide schlapp, was das Gehen mühsam machte. Auch im nächsten Dorf gab es nur Bankerl aber das sollte doch eigentlich reichen 😉 . Otto musste sich dort bei Sportgeräten noch a bissi austoben 😜 . Die letzten 6km ging es nur mehr leicht bergab, mit wieder einmal einer sensationellen endlosen Weite, so schön. Aber absolut kein Schatten und die Sonne brannte herunter. Der Weg begann sich wie ein Strudelteig zu ziehen und die Fussis wollten nicht mehr. Unser Zielort hat nur 166 Einwohner und der Gedanke kam auf, dort gibt es auch keine Bar und die Herberge ist auch geschlossen. Zum Glück nicht, die Herberge hat nur vier Betten und einen schönen Garten den wir gerade sehr genießen 😊 . Geschäft gibt es da keines aber Andrea die Wirtin kocht uns ein Abendessen. Fürs Frühstück gibt sie uns Brot mit. Damit sind wir sehr zufrieden. Butter Marmelade und Kaffee haben wir selber. Erholen müssen sich O + R Unterkunft: Pilgerherberge, freiwillige Spende. Den Schlüssel bekommt man in der Bar bei Andrea

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C.d. Levante Tag 25

San Bartolomé de Pinares - Ávila 25.2km (583.3km) Zeitig haben wir heute „unsere“ gemütliche Wohnung verlassen. Der Straße entlang ging es auf und ab, durch das kleine Bergdorf El Herradón de Pinares und vorbei an einer kleinen Kapelle. Eine herrliche Ruhe, nur die Vögel zwitscherten und einen Kuckuck hörten wir. Bei einem Rastplatz sollte man sich wahrscheinlich die Waden schmieren. Da begann nämlich der steile, steinige Aufstieg zum Pass. Gingster und kleine Blümchen begleiteten uns. Durch Kuhweiden, die Kühe haben ist da wirklich schön. Durch eine Matschwiese wo wir knöchelhoch im Dreck versanken. Ein Kampf durchs Dornengestrüpp, entlang von Steinmauern. Herrliche Ausblicke, ein Gebirgsbächlein plätscherte neben uns. Die Passstraße wurde unterquert das Bächlein überquert. Noch ein Stück steil hinauf zur Straße und 1315 Höhenmeter waren geschafft. Man kann wahrlich nicht behaupten, dass der Aufstieg zum Pass nicht abwechslungsreich wäre 😉 . Für uns ging es noch ein Stück höher. Bei 1378m steht man am höchsten Punkt vom Camino de Levante 👍 . Über Wiesen und Schotterstraße geht es abwärts ins Tal und zu unserer begehrten Pause mit Café con leche, im Ort Tornadizos. Von einer Anhöhe sieht man ganz nah Ávila aber wir wissen 9km sind es noch bis da hin. Als wir gerade überlegten, zuerst in die Herberge oder doch gleich in die Stadt, geschah ein Wunder. Ein Auto blieb stehen. Das geschah nicht zum ersten Mal. Normal werden wir dann gefragt ob wir den Camino Santiago gehen aber dieser Herr wollte wissen, ob wir in Bartolomé geschlafen haben und ob wir in Ávila in der Herberge schlafen wollen. So haben wir es verstanden und waren sehr überrascht. Er ist der Hospitalero, von ihm bekommen wir den Schlüssel und wir sollen ins Auto steigen weil er uns jetzt in die Herberge bringt. Was sagt man dazu, wir waren baff und freuten uns total 😊 . Er ist so stolz auf seine Herberge, kann er auch. Ganz nett ist es da und es gibt eine Waschmaschine. Ein echter Glückstag. Noch sind wir die einzigen Gäste. Ávila ist mit 1100m die höchstgelegene Stadt von Spanien und die imposante Stadtmauer ist das Wahrzeichen der Provinzhauptstadt. Sie ist laut Buch die am besten erhaltene mittelalterliche Maueranlage Europas. Sie hat fast 2500 Zinnen, 100 Türme und drei Stadttore. Die Stadt besichtigen gehen O + R Unterkunft: Pilgerherberge Las Tenerias, freiwillige Spende Tel.:+34 699327792

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C.d. Levante Tag 24

Cebreros - San Bartolomé de Pinares 16km (558.1km) Gestern nach dem Einkaufen entdeckten wir eine Einrichtung, scheinbar ein Seniorenzentrum. Passt ja für uns, also hinein. Da drinnen war es kuschelig warm und einen heißen Tee bekamen wir auch 😊 . Die Welt war wieder in Ordnung. Einen älterer Herrn trafen wir auch noch. Er hat in Deutschland studiert und freute sich sehr, mit uns deutsch zu reden. In der Früh, statt Regen Sonne aber kalt. Kein Problem. Bald erwärmte uns der steile Pfad der in Serpentinen hinauf zum Pass führt. Viele Blumen begleiteten uns. Verkohlte Bäume und sogar Weingärten gibt es da oben. Für uns ging es nach der Straßenüberquerung moderat weiter aufwärts. Nur einige saftige Aufstiege waren noch dabei. Durch riesige Flächen von Kuhweiden. Kühe wo man hinschaut. Laut brüllend feuerten sie uns an 😉 . „Auf da Oim do gibts an Wind, weshoib ständig die Nosn rinnt“. Vor lauter schön hätten wir bald auf eine Pause vergessen. Die fanden wir mitten drin von Lavendel. Ein Stück der Straße entlang, später durch ein Meer von gelben Blumen, so schön. Entlang einer Steinmauer kamen wir wieder zu einer Weide. Diesmal waren es Pferde und Kühe. Friedlich grasten sie zusammen. Einige Pferde trugen Kuhglocken. Das haben wir noch nie gesehen. Bei 1240, der höchste Punkt von heute, gibt es einen schönen Rastplatz, der will natürlich genützt werden. Einen sensationeller Blick ins Tal, zu den Bergen und zu einem Dorf im Berghang hat man von da oben. Eine kleine Straße führt hinunter zum lieben Bergdorf San Bartolomé de Pinares, unser heutiges Ziel. Faszinierend sind bis hinunter die großen, buckeligen Felsformationen 👍 . Ganz unkompliziert bekamen wir den Schlüssel und Anweisungen für die Herberge. Die ist superschön, eigentlich eine gemütliche Wohnung. Zwei Heizstrahler und eine große, herrliche Dusche gibt es. Nur Geschirr, das gibt es nicht aber eine Mikrowelle. Im Laden leider kein Mikrowellenessen. Macht nix, ein großes Plastikheferl, ein Göffel und ein Messer ist sowieso immer im Rucki. Also gibt es heute für den einen Linsen und für den anderen Bohnen. Das wird eine lustige Nacht 🤪 . Heute war es ein besonders schöner Tag finden O + R Unterkunft: Pilgerherberge, freiwillige Spende den Schlüssel bekommt man im Rathaus

https://youtu.be/feRI7scOQMI?si=L4wT-Aveiu_HoyP8

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C.d. Levante Tag 23

San Martin de Valdeiglesia - Cebreros 19.1km (642.1km) Sonne bereits in der Früh. Unser Programm, zwei kurze Etappen für die nächsten zwei Tage. Das wird uns sicher guttun 👍 . Nach einem kurzen Stück Straße schlängelte sich ein schöner Wanderweg zur nächsten Straße. Bei dieser entlang ging es dann eine gute Stunde. Zwischendurch eine Sehenswürdigkeit: Toros de Guisando aus dem 14.Jhd. Leider noch geschlossen aber man konnte gut hinein fotografieren. Vier Granitstiere gelten als Symbol für die lange Tradition des Stierkampfes in Spanien 🥲 . Nach dem Straßenmarsch begann ein wunderschöner Naturpfad durch Blumenwiesen, Sträucher, Matschzonen und engen Felsformationen. Erstmals sahen wir Kühe am Levante. Eine ideale Pause fanden wir bei einem Strommast, mit herrlichen Ausblick. Ober uns kreiste ein Adler und schwebte ein Storch vorbei. Der Weg war zum Glück gut beschildert, sonst würde man aus dem Dschungel wohl schwer hinausfinden. Straßen und Wanderwege wechselten sich danach ab. Zwei imposante Römerbrücken wurden überquert. Im Fluss tummelten sich Schildkröten 😊 . Daneben gibt es einen willkommener Rastplatz. Bei der netten Wallfahrtsstätte Ermita de Valsordo begann es zu regnen. Gerade rechtzeitig fanden wir beim überdachten Kirchlein Unterschlupf. Nach einer viertel Stunde war alles wieder vorbei und wir konnten den Berg zum Ort Cebreros hinauf keuchen. Bei der Polizei bekamen wir den Schlüssel für die Herberge, die am Ende des Ortes liegt. Der Duft unserer Wäsche fordert einen Waschgang. Wäsche waschen war eigentlich unser Plan. Diese Herberge ist allerdings extrem einfach. Keine Küche, keine Dusche, kein Warmwasser. Also werden wir weiterhin „fröhlich“ dahinstinken. Sind eh nur wir zwei unterwegs 😜 . Wo sind wir da gelandet. Alle Bars sperren um 16:00 zu, der Supermarkt um 18:00 auf. Da finden wir hoffentlich ein geeignetes Abendessen. Seit unserer Ankunft regnet es leicht aber ständig und mir ist saukalt, das alles zusammen macht mich leider grantig 😬 . Das der Regen aufhört hoffen O + R Unterkunft: einfache Pilgerherberge, kostet nix. Den Schlüssel bekommt man bei der Polizei

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C.d. Levante Tag 22

Escalona - San Martin de Valdeiglesias 31.1km (523km) In der Früh kamen die Kinder mit Mama und Koffer angereist. Wahrscheinlich Schullandwoche? Für uns ging es flach weiter bis Almorox. Es ist der äußerste Ort von Kastillien-La Mancha. +8Grad. Nicht gerade warm aber es ging kein Wind und somit hatten wir gutes Wanderwetter. Später kam die Sonne raus aber es wurde nie heiß. Noch einen Cafe con leche, denn die nächsten 22km gibt es nix. Kastillien-Leon, ein neuer Abschnitt. Auch eine Hochebene aber bergiger. Nach Almorox begann ein schöner Wanderweg. Auf und ab über einen Berg. Ob wir das noch können war die Frage? Na klar, wir konnten es sogar genießen 😊 . Nach der endlosen Weite ging es plötzlich durch Wälder mit Steineichen und Pinien, Wiesen mit vielen Blumen und vorbei an Granitfelsen. Über zwei römische Steinbrücken, ein Bach begleitete ein Stück, wunderschöne Aussichten auf die Bergwelt. Sogar ein Rastbankerl gab es. So viel neue Eindrücke, so viele Fotomotive. Ohje, kein Weiterkommen mit mir 🙄 . Durch eine Brandschneise führt der Weg sehr steil hinab und wieder hinauf. Kräfteraubend ging es weiter bis zu einem Zaun. Von da wurde es wieder gemütlich. Die letzten 4km ging es nur mehr bergab und das recht steil. Wenn wir stolpern, würden wir dann runterrollen? Wir versuchten es lieber nicht 😜 . Bald sahen wir unser Ziel San Martin de Valdeiglesias. Dort ging's natürlich wieder hinauf. Eine Hängebrücke wäre nicht schlecht. Herberge gibt es da keine. Haben im Hostal El Pilar ein Zimmer gefunden. Kaum eingekehrt begann es zu schütten, so ein Glück. War heut anstrengend, finden O + R Unterkunft: Hostal El Pilar, Plaza del Pilar 1 Tel.:+34 650292341

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C.d. Levante Tag 21

Torrijos - Escalona 28.5km (491.9km) Die Pilgerherbergen sind in sozialen Einrichtungen untergebracht. Sie haben meist einige Zimmer und Platz für 3-8 Pilger. In der vergangenen Herberge gab es z.B. 4 Zimmer mit je einem Stockbett. So ist jeder für sich 👍 . Gleich waren wir von der Stadt draußen. Eine Wiese voller Hasen aber die sind so schnell, man erwischt sie nicht für ein Foto 🤷‍♀️ . Zwischen Fabriken und der Autobahn ging es fast bis Val de Santo Domingo. Beim Ortseingang ein Neubaugebiet das wahrscheinlich nie bewohnt wird und auch Parzellen für weitere Neubauten. Alles gammelt dahin. So eine Verschwendung 😳 . Im Glockenturm der Kirche haben sich Tauben angesiedelt. Das war ein Gegurre. Nix los, wir trafen nur ein Paar mit Hund. Wir überquerten die Autobahn und liefen schnurstracks auf Maqueda zu. Von Weitem sichtbar ist ein Schloss, welches auf Überresten einer maurischen Burg errichtet wurde. Ja und dann gibt es dort eine Churreria Bar. Da war die Überlegung was man will gleich erledigt 😋 . Der Wirt hat für die Pilger einen netten Stempel für den Pilgerpass. Beim Abschied blies die Dorfkapelle für uns den Marsch oder vielleicht doch wegen Pfingsten 🤔 . Weiter ging's auf einen Feldweg, der später zu einem Pfad wurde, wo ein Buschmesser nicht schlecht gewesen wäre. Uns faszinierte wieder einmal die unglaubliche Weite der Mancha. Vor uns eine Kette von Bergriesen, vorbei an einer umzäunten Olivenplantage. Für eine Rast fanden wir ein schattiges Platzerl bei einer Finca Einfahrt. Es ging bergab, in Richtung der sehr schönen Burg von Escalona, das auf einer Anhöhe liegt. Stiegen bringen einem aufwärts, keuch, keuch. Am Hauptplatz in eine Bar gefallen und zufällig vergeben die dort den Schlüssel für die Herberge. Am Abend ist die Bar zwar geöffnet aber es gibt nur Getränke. Also sind heute wieder Bocadillos francesa (Eierspeise) dran, die wir gleich von der Bar mitnahmen. Die China-Shops haben immer Sonntags auch geöffnet. Da hat Otto noch Getränke eingekauft. Schlafen heute in einer Schule auf Matratzen. Das klingt vielleicht arg, ist es aber nicht. Ein großer Raum, sauber und wieder ist alles da für die Pilgerleins. Wir sind ganz alleine. Die Füße rauchen von O + R Unterkunft: Pilgerherberge, freiwillige Spende, Richtung Nombela, in der Schule neben der Guardia Civil. Den Schlüssel bekommt man in der Bar am Hauptplatz.

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C.d. Levante Tag 20

Toledo - Torrijos 15.2km (463.4km) Gut und lange haben wir geschlafen, gemütlich gefrühstückt und anschließend zum Busbahnhof marschiert. Mit dem Bus bis Rielves gefahren. Getreidefelder und riesengroße Flächen von Solaranlagen sahen wir. Rielves ist ein netter Ort mit freundlichen Menschen. Der Weg führte über die Bahnlinie und zweigte zu „unserem“ bekannten Schotterweg ab 😉 . Vorbei an einem Bauernhof, wo uns der Bauer nachrief und deutete, dass wir zurückkommen sollen. Wir müssen zu einem anderen Weg erklärte er uns. Dieser wäre gesperrt? Damit wir nicht ganz nach Rielves zurück mussten, zeigte er uns einen Weg übers Feld zum Camino. Heute wars ein gemütlicher Spaziergang. Blauer Himmel, Sonne und warm, da es heute keinen Wind gab. Die letzten Tage hat der Wind, die Sonne und die Kälte unsere Haut und unsere Nägel trocken und spröde gemacht. Einschmieren nützt auch nix mehr 😩 . Pause in Barcience. Eine Burgruine, eine alte Kirche und daneben haben sie einen neuen Ort gebaut. So kam uns das vor. Großteils Reihenhäuser, alle schauen gleich aus. Vorbei bei einer Firma mit üblen Geruch. Keine Ahnung was dort produziert wird 🤢 . Ziemlich gerade erreicht man den großen Ort Torrijos. Wir waren ganz verwundert über die offenen Geschäfte am Sonntag 🤪 . Es dauerte bis wir den Irrtum von unserer Tochter erfuhren. Heute ist nämlich Samstag. Bei der Info ein netter Empfang, wir wurden wieder einmal fotografiert und bekamen den Code für die Herberge. Ja das ist jetzt eine Umstellung von den schönen Casa Rorals zu der heutigen recht simplen Herberge. Aber auch da ist alles was ein Pilger braucht. Einkaufen gehen jetzt O + R Unterkunft: Pilgerherberge, freiwillige Spende. Schlüssel im Schlüsseltresor. Code bekommt man in der Info oder Tel.:+34 649953987

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C.d.Levante Tag 19

Mora - Toledo 12km (448.2km) Über 39km sind es bis Toledo. Vier Ortschaften sind dazwischen aber die bieten keine Unterkünfte an. Macht nix, fahren wir eben ein Stück mit dem Bus. Regen in der Früh. Vor Toledo stiegen wir aus. Kein Regen, später kam sogar die Sonne. Vom Bus aus sahen wir eine Ebene, Olivenbäume und unglaublich große Weingärten. 3km führt eine Panoramastraße, mit wunderschönen Ausblicken auf die am Hügel liegende Stadt Toledo 👍 . Über eine historische Brücke erreicht man anschließend, entweder über Treppen oder über Rolltreppen die Altstadt. Die Rolltreppe sahen wir gar nicht aber über die Treppen, entlang der alten Mauern, das war eh schön. Bei den Backpackers wäre nur für mich im Frauenzimmer ein Platz gewesen aber die nette Dame von der Rezeption schickte uns zum Hostel Wonder, das wäre neu und schön. Es ist sogar, wie der Name bereits sagt, wunderschön dort. Ein netter Empfang, helle, saubere Räume, eine gut ausgestattete Küche. Man fühlt sich sofort wohl. Noch sind wir im 6Bettzimmer alleine. Vor unserer Sightseeing-Tour gönnten wir uns Churros con chocolate 😋 . Sehenswert ist Toledo. Enge Gassen, wo ich mich niemals mit dem Auto „durchwurschteln“ könnte. Die Fußgänger müsen schnell einen Eingang suchen, sonst würden sie zerquetscht werden 😳 . Die Kathedrale, eine der schönsten gotischen Kirchen Spaniens ist riesig. Sie ist leider rundum so zugebaut, Fotos von ihr sind schwierig. Es ist Samstag, unglaublich viele Touristenbusse leeren die Touris aus. Als Vorwärtskommen fast unmöglich wurde, flüchteten wir ins Hostal. Bei den letzten Tage waren die Pilgerherbergen in Casa Rorals oder in Hostals. Ab morgen sind wieder einfache Pilgerherbergen vorrangig. Da haben wir dann gleich bei der ersten Etappe die Mitteilung, dass die Herberge geschlossen ist und sonstige Unterkünfte gibt es in Rielves nicht. Naja, mit dem Bus ist es ja auch ganz nett 😜 . Wird es morgen eben wieder eine kurze Etappe für uns. Nochmals die Churreria besuchen jetzt O + R Unterkunft: Duque de Lerma 1 Tel.:+34 609124677 od. 925748522

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C.d. Levante Tag 18

Tembleque - Mora  25.1km (436.2) Gestern kam zum franz. Paar noch ein Pilger aus Florida dazu. Er hat tatsächlich auf jeder Zehe eine Blase, der Arme. Er erzählte, das wäre sein fünfter Camino aber keiner war so hart wie der Levante. Der Schotterweg und die meist langen Etappen schafften ihn. Der C.d.Levante und der C. Sureste trennen sich wieder einmal und kommen in Mora wieder zusammen. Für uns war der Beginn wieder eben mit weiter Aussicht. Wo bitte sind die Berge, versenkt? Nach einem Aufstieg waren sie eh wieder da 😊 . Entlang eines Plateaus, später ein Auf und Ab auf der anderen Seite der Straße, die heute immer in der Nähe war, sie störte aber gar nicht. Eine von Olivenhainen geprägte Landschaft, wo man hinschaut nur Oliven. Ein eiskalter Gegenwind nervte. Die Sonne konnte sich nicht mit ihrer Wärme durchsetzen. Auf einer Bergkette thront eine Ruine. Hinter dem Berg liegt Mora, unser heutiges Ziel. Ein kleiner Pfad führt zum Bergkamm hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter. Von da oben hat man einen sensationellen Blick ins Land hinein und auf Mora, das in der Tiefe liegt und zum Teil von Rauch vernebelt wird. Schuld daran ist eine Oliven verarbeitende Anlage. Gleich am Ortseingang sind wir in eine Bar gefallen und erst später draufgekommen, dass die auch unsere Unterkunft ist 😊 . Stadt schaun müssen O + R Unterkunft: Hostal/Restaurant Agripino Tel.:+34 603329

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C.d.Levante Tag 17

La Villa de Don Fadrique - Tembleque 33km (411.1km) Wow, das war heute ein Frühstück 👍 . Serranoschinken, Käse, Tomaten, Butter, Marmelade, Orangensaft, Obst, Kuchen.......wir waren heute 5 Pilger beim Frühstücken, das war nett. Jeder bekam einen gefüllten Teller und „musste“, was er nicht essen konnte mitnehmen. Na gut, dann haben wir für morgen auch ein Frühstück 😊 . Juan der Herbergsvater lebt scheinbar für Pilger, er ist ein großartiger Gastgeber. Vor dem Abschied wurden noch alle für sein Pilgeralbum fotografiert. Noch ein kleines Geschenk für jeden und danach ab mit uns. Die gestrigen, für uns unbekannten Früchte, sind Pistazien. Tja, die sahen wir noch nie wachsen. Sonne, Wind und kühl. Bis Villacañas war es wieder eine endlose, ebene Weite mit viel Weinanbau. Eine Stunde ging's dann zur Stadt hinaus. Ein Stück begleiteten Steinmuscheln mit verschiedenen Motiven. Unser Wanderweg wurde hügelig, am Wegrand standen meterhohe Disteln, eine bergige Umgebung. Ein Stück ging's entlang neben einer Bundesstraße. Der Camino Levante bleibt so bis kurz vor Tembleque. Empfohlen wird die Variante über den Camino Sureste und den gingen wir. Der Weg führt entlang eines Berghanges ein leichtes auf und ab, mit wunderschönen Ausblicken auf die Berge und mit vielen Blumen. Einzig unangenehm waren heute die Steine am Schotterweg. Das gefällt den Fussis gar nicht. Das französische Paar trafen wir immer wieder, juhu wir sind nicht mehr alleine. Dann führte uns unser Wanderführer abwärts und in die Verwirrung. Der Weg endete bei einem riesigen Überschwemmungsgebiet. Sollen wir da durchschwimmen oder was? Also mussten wir wieder zurück und abenteuerlich das Überschwemmungsgebiet umgehen. Dieser Spaß verlängerte den heutigen ohnehin langen Weg um 4km 😩 . Als wir endlich unser Ziel erreichten waren dann auch noch die Supermärkte wegen einer Fiesta geschlossen 🤨 . In einer Bar konnten wir zumindest Abendessen und der nette Besitzer verkaufte uns ein Brot. Wir waren froh das wir den Rest vom Frühstück mitgenommen haben. So sind wir für morgen versorgt. Es gibt nämlich keine Einkehr oder Einkaufsmöglichkeit. Wir haben uns noch den angeblich malerischen Rathausplatz angeschaut. Ja er ist wirklich schön aber so leer. Er wurde früher auch als Stierkampfarena genutzt 😳 . Bald in Toledo sind O + R Unterkunft: Casa Roral El Balcón de la Mancha Plaza de la Orden 8 Tel.:+34 925145849

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C.d.Levante Tag 16

El Toboso - La Villa de Don Fadrique  28.2km (378.1km) Wir waren heute zeitig wach, also auf mit uns 😊 . In der Nacht regnete es und es war noch recht kalt. Wir starteten in der Dämmerung, langsam kam die Sonne durch, so schön wenn der Tag erwacht. Weingärten, Oliven, lila Blumen am Wegrand. Eine Baumplantage mit Früchten die wir nicht kennen. Ich hab eine Frucht zerdrückt. Ein winziger Kern ist drinnen und der Geruch ist erfrischend. Schnell waren die ersten 10km geschafft und die Pause in Quintaner de la Orden wartete auf uns ☕️ . Vor der Jakobskirche stehen dort „Büßerfiguren“ von irgendeiner Bruderschaft? Die Stadt verläßt man durch ein Neubaugebiet und bald ging es schnurgerade in die nächste Ortschaft Puebla de Almoradiel, zur nächsten Pause 😉 . Nur ein Bogen über die Autobahn störte die Gerade. Der erste Teil des Weges war mit Nadelbäumen gesäumt, danach waren es Blumen. Auf einer Landstraße ging es weiter. Rundum bewaldet. Wir hätten nie gedacht, dass sich Füße bei Asphalt erholen können aber genauso war es, richtig angenehm 😊 . Die letzten 6km gab es wieder eine endlose Weite mit Weingärten soweit man sieht und zwischendurch diese Früchte die wir nicht kennen. Vor uns in der Ferne Berge, ob wir da drüber müssen? Obwohl starker Gegenwind war, kamen wir durch die angenehme Kühle gut voran. Unsere heutige Unterkunft in der Casa Rural ist ein Pilgerparadies. Wir werden von Juan herzlich mit kalten Getränken empfangen, die Wäsche wird uns gewaschen, alles genau erklärt und Frühstück gibt es auch wann immer wir wollen ❤️ . Zufrieden sind O + R Unterkunft: Casa Rural El Rincon del Infante Plaza Mayor 2 Tel.:+34 615187921 od. 925195651

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C.d. Levante Tag 15

Las Pedroñeras - El Toboso 32km (349.9km) Las Pedroñeras, die Knoblauchstadt. Dank des Klimas und der Bodenbschaffenheit gedeiht er da sehr gut. Jährlich findet eine Knoblauchmesse statt. Gestern trafen wir im Hostal ein französisches Paar. Sie sind auf dem Camino Sureste unterwegs. Der Weg wäre sehr teuer, erzählten sie uns. Es gibt keine Herbergen? Drei Tage verlaufen die Wege nun gemeinsam. Wir gingen vom Hostal ein Stück entlang der Straße und trafen bald auf den Camino de Levante, zum ewigen Schotterweg 😜 . Bei den ersten 20km gab es heute sogar zwei Ortschaften. Von einem Kamm gings hinunter in ein kleines Tal und bald sahen wir die sieben Windmühlen über den Ort Mota del Cuervo. Der Ort wird als „El Balcon de La Mancha“ bezeichnet. Von da oben würde man weit ins Land sehen. Also stapften wir die Stiegen hinauf zu den Windmühlen und wurden mit einer schönen Aussicht belohnt 👍 . Noch ein Pause und ab mit uns und zwar gemeinsam mit der Ruta de Don Quijote. Die Romanfigur ist in dieser Gegend sehr präsent 😊 . In jeder Ortschaft steht eine Metallfigur von ihm. Die Gegend wurde hügeliger mit wunderschönen Blicken in ein weites, landwirtschaftlich genutztes Becken. Zur Zeit ist es recht heiß und einen Schatten findet man auf den Levante selten. Vor der Stadt die Überraschung mit einem schönen Rastplatz, der zweite seit Valencia 😉 . Ca. 2km führt eine Baumallee in die Stadt. Die ist recht hübsch aber da ist echt tote Hose. Bekannt ist sie wiederum durch die Romanfigur Dulcinea de Toboso, die auserkorene Herzensdame von Don Quijote. Leider hat sie das nie erfahren. Wir schlafen heute in einer Klosterherberge. Man könnte da auch Abendessen aber 21:00 ist für uns zu spät. Einen Supermarkt suchen jetzt O +R Unterkunft: Pilgerherberge im Convento de las Monjas Trinitarias. Calle Padre Juan Gil 2 Tel.:+34 925197173

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C.d. Levante Tag 14

San Clemente - Las Pedroñeras 25.8km (317.9km) Gut geschlafen 😴 . Wir wunderten uns, wo die anderen Pilger geblieben sind? Beim Radpilger ist es klar, er ist weitergefahren aber die anderen? Naja, jetzt sind wir wieder alleine 🤷‍♀️ . Seit gestern find ich die Natur irgendwie „saftiger“, grüner. Otto sieht es nicht so aber ich darf heute recht haben, schließlich ist Muttertag 😊 . Auch ist der Weg abwechslungsreicher. Verschiedenes wächst, es gibt nicht nur die endlose Weite, sondern die Umgebung ist manchmal leicht hügelig, mit kleinen Wäldern. Wir hatten heute auch 50 Höhenmeter zu bewältigen 😉 . Einige Autos waren auf „unserem“ Schotterweg unterwegs und staubten uns ein. Am Wegrand standen ein paar überdimensionierte Weinamphoren und Otto ließ endlich einmal seine Drohne steigen. Die Mohnblumen scheinen wie rote, riesige Teppiche in der Natur, ich kann mich daran nicht sattsehen, muss dauernd Fotos machen. Tja und dann waren wir auf einmal in Santiago. Nein, nur die Ansiedlung mit Viehställen heißt so. Daneben steht eine Burgruine die im 13.Jhd. vom Santiagoorden errichtet wurde. Dort ist heute eine Fiesta. Für uns sah es aus wie Kirtag mit Standeln, die man gerade aufstellte. Wir wurden im Burginnere mit Cola und Knabberzeug verwöhnt, ein Standler schenkte mir einen Sonnenschutz, so lieb ❤️ . Ein Schmied führte vor, wie man Feuer mit einem Feuerstein macht. Ja das alles war ein willkommenes Erlebnis und eine wunderbare Pause. In Las Pedroñeras gibt es nur eine private Pilgerherberge und da war niemand. Die Familie ist heute in Valencia, erfuhren wir. Ich kann Sonntage am Jakobsweg nicht leiden 🙄 . Es gibt da ein Hostal, da haben wir uns einquartiert. Mussten fast 2km zurücklatschen. Einen schönen Sonntagabend wünschen O + R Unterkunft: Hostal El Bomba Tel.:+34 685949729

https://youtu.be/uK84o_g61Ko?si=CnNGtf068dclxiT1

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C.d. Levante Tag 13

Minaya - San Clemente  19km (292.1km) Der Camino Sureste, mit Start in Alicante, trifft immer wieder den Camino Levante. In Minaya trennen sie sich wieder einmal. Eigentlich wollten wir heute länger schlafen, da der Weg wieder kurz ist. Um 6:00 dachten wir, dass in der Bar das Wochenende gefeiert wird aber nein, es war der Fernseher, Euro Song Contest lautstark 🙄 . Beim Frühstüch trafen wir zwei Pilgerinnen, eine Holländerin und eine Kanadierin. Am Weg überholte uns ein Radpilger. Wow vier Pilger bis jetzt. Das wird in Zukunft ein Kampf um die Betten 😜 . Dunkle Wolken und ein Stück Regenbogen auf der einen Seite. Wir entschieden uns für die Seite mit dem blauen Himmel 😉 . Bei der Überquerung der Autobahn sahen wir schon unseren Pausenort. Jaaa heut gibt es eine Einkehrmöglichkeit und zwar im netten Ort Casas de los Pinos. Dort wurde gerade der Wochenendmarkt gerichtet. Am anderen Ortseingang steht eine Metallskulptur von Don Quijote und Sancho Panza. Die haben bis jetzt erfolgreich die Windmühlen bekämpft. Wir haben noch keine gesehen 🤷‍♀️ . Ein plötzlicher starker Wind, Kälte und dicke Regentropfen. Also hinein in die Regenklamotten. Binnen kurzer Zeit war alles wieder vorbei. Durch und dann neben einem Wald, war eine Abwechslung. Getreidefelder, Weingärten und Erbsenfelder. Mohn und Erbsen vertragen sich scheinbar recht gut. Überhaupt gab es heute großflächig Mohnblumen, so schön. Das kommt am Foto gar nicht so gut. Zwischen Blumen steuert man San Clemente an 🥰 . Noch einmal wird die Autobahn überquert und bald waren wir in Der Stadt. Wie immer wurde die erste Bar von uns genützt ☕️ . Durch einen Torbogen erreicht man den Plaza Major und kommt direkt zur Jakobskirche und zum Rathaus aus dem 16.Jhd. Rundum beeindruckt der altertümliche Platz. Am Plaza Major befindet sich die Touri, wo man den Schlüssel für die Herberge bekommt. Wir bekamen große Augen als wir zur Herberge kamen. Pilgerluxus pur. Hell, sauber, frische Bettwäsche, Duschgel, Waschmaschine und Trockner, eine „Lümmelecke“. Sofort fühlt man sich da wohl. DANKE ❤️ . Stadt schaun müssen O + R Unterkunft: Pilgerherberge „Hospital San Sebastian“, freiwillige Spende. Schlüssel in der Touri am Plaza Major Tel.: +34 969301200

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C. d. Levante Tag 12

La Roda - Minaya  18.9km (273.1km) Zur Stadt hinaus, vorbei an einem Zementwerk und ein schöner Weg begann. Ginster und Bäume säumten ihn, dahinter Felder. Einfamiliebhäuser, Hunde verbellten oder begrüßten uns. Ein Rastplatz, erstmals 😊 . Es war zwar noch zu früh zum Rasten aber wenn schon einmal einer da ist.....🤷‍♀️ . Natürlich gab es wieder Mandelplantagen. Die sind alle so gestrotzt voll, das wird eine gute Ernte 👍 . Bald konnten wir wieder in die Weite unseren Blick schweifen lassen. Einige Bauernhäuser. Schafe wurden bei einem gerade auf die Weide geführt. Die begutachteten uns ganz neugierig. Ich durfte Fotos machen 😊 . Bei einer landwirtschaftlichen Halle steht ein Bankerl, das mussten wir natürlich auch nützen. Die wenigen Bauern waren fleißig bei der Arbeit. Bald sahen wir die Kirche von Minaya. Erstmals eine Jakobskirche. Das ist das Blöde an der Ebene. Man sieht immer den Zielort in der Ferne aber es ist dann bis dort hin noch ein ziemlicher Hatscher. In der Herberge im Sportzentrum gibt es angeblich nur kaltes Wasser und keine Küche. Heute am Freitag könnte es auch recht laut werden. Haben wir hierfür Lust? Nein, die Wäsche muss gewaschen werden, an uns muss ein “Service“ gemacht werden. Es gibt da ein Hostel, da kann man das alles gemütlich erledigen. Ein Restaurant ist auch dabei, perfekt 👍 . Den heutigen Tag genießen O + R Unterkunft: Hostal/Restaurant Antolin, direkt am Camino, am Ende vom Ort Tel.: +34 967450042 od. 717138307

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C.d. Levante Tag 11

Autobahn Hostal La Gabrieles - La Roda 29.4km (254.2km) In der Nacht weckte uns ein übler Geruch. Jeder verdächtigte den anderen 🤪 . Aber wir waren das nicht. Woher der „Duft“ wohl kam? Ein Stück ging es noch der Autobahn entlang. Bald trafen wir wieder auf den Levante. Der führt zwar auch parallel zur Autobahn aber weit weg, das stört gar nicht. Flach - flacher - La Mancha 😊 . Zwiebel, Getreide, Mandel und Nadelbäume am Weg. Eine Erhöhung gab es dann doch, nämlich bei der Überquerung der Bahngleise. Bergauf und bergab, uff war das anstrengend 😂 . Auf der „Anhöhe“ sieht man bereits den Kirchturm von La Gineta. Noch an Industriehallen vorbei und in die erste Bar gefallen. Weiter ging es auf einer Hauptstraße. Wenn ein Lastauto vorbei düst, hat man Glück, wenn es einem nicht die Haare vom Kopf weht. Otto hatte leider Pech 😜 . Bei den letzten 20km ging es auf einem Schotterweg fast nur kerzengerade. Einige Kurven sorgten für Abwechslung. Nur Felder und ein paar Mandelplantagen. Für eine Pause suchte sich jeder einen Mandelbaum. Der Schatten von einem Baum reicht nicht für zwei Pilgerleins. Fast zum Schluss gab es Erbsenfelder mit vielen Mohnblumen dazwischen. Auf der Brücke von einem Wasserkanal sah man bereits La Roda. Gott sei Dank, denn unsere Füße rauchen heute. Vorher passiert man eine große Rinderfarm, dort wurde gerade ausgemistet 🥴 Schlafen heute in der Stierkampfarena, olé 🐂 und wurden wieder einmal von der Polizei dort hinbegleitet. Später kam noch unser Spanier. Wir dachten er ist bereits viel weiter aber er hat arge Fussprobleme 🤭 . Froh das es uns gut geht sind O + R Unterkunft: Pilgerherberge in der Stierkampfarena, freiwillige Spende La Plaza de Toros Tel.: +34 669290802

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C.d.Levante Tag 10

Chinchilla de Monte Aragon - Autobahn Hostal Los Gabrieles 28.5km (224.8km) Huschikalt war es. In einem langen Bogen, bergab um die Stadt, kamen wir zu einem Schotterweg. Bei einer großen Fläche wollte man irgendwann einmal, scheinbar Häuser bauen. Wege, Straßen, Kanal, Stromanschluss, das alles wäre da. Wohl nix daraus geworden 🤷‍♀️ . Jetzt wohnen dort die Hasen. Äcker, Getreide, Raps, soweit das Auge reicht. In der Ferne Dörfer und die Stadt Albacete, die wir ansteuerten. Zwischendurch ging es parallel zur Bahn und Autobahn durch ein riesiges Industriegelände. Wir waren froh über die Kälte, denn bis Albacete gab es keinen Baum zum Rasten. Nicht gerade von der schönsten Seite kommt man in die Stadt. Im Zentrum bei Cafe con Leche beschlossen wir, „da wollen wir nicht bleiben“. Der nächste Ort ist allerdings zu weit. Aber es gibt dazwischen, mit einem kleinen Umweg, ein Autobahn Hostal/Restaurant. Dort haben wir mit einer e-mail ein Zimmer reserviert. Lang gings zur Stadt hinaus. Haben die schöne Kathedrale besucht. 400 Jahre war ihre Bauzeit. Deshalb haben sich verschiedene Baustile ergeben. Noch ein Ladekabel besorgt und wir hatten genug von der Stadt. Nach langer Einsamkeit ist die Hektik einer Großstadt so richtig nervig 🙄 . Zur Abwechslung sahen wir endlos Industrie und Einkaufszentren. Später wurde es doch noch schön. Blumen, Rapsfelder und Mandelplantagen verschönern die Umgebung. Rast unter einem Mandelbaum 😊 . Unsere Tochter hat mir einen Hut mit einer großen Krempe geschenkt, der ist auf dem Levante goldrichtig. Ich schau zwar aus, naja, wie jemand mit Hut eben 🤪 . Aber er erfüllt seinen Zweck, ich liebe ihn 🥰 . Ein netter Empfang im Hostal, ein nettes Zimmer. Mit Abendessen und Frühstück können wir uns auch versorgen, perfekt 👍 Es muss auch solche Wege geben, meinen O + R Unterkunft: Hostal/Restaurant Los Gabrieles, Autobahnraststätte der Urbanizacion El Trigal Tel.:+34 967215161 od. 967215100

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c.d. Levante Tag 9

Higueruela - Chinchilla de Monte Aragon  28.4km (196.3km) Gestern am späten Nachmittag kämpfte sich die Sonne doch noch durch und der Himmel wurde blau. Also stiegen wir den Berg hinauf und bewunderten die Weite der Mancha 😊 . Anschließend stapfte ich noch auf Stufen zum kleinen Kirchlein Ermita de Santa Barbara. Ich denke es ist der höchste Punkt vom Ort? Auf einer Bank konnte ich dort die Sonne und die Aussicht genießen. In der Früh brachten wir den Schlüssel in das Hostal zurück. Dort gab es nur einen Kaffee für uns. War nicht tragisch, 10 km weiter freuten wir uns auf eine Einkehrmöglichkeit 👍 . Sonnig war’s heut wieder. Bald kamen wir zu einem schönen Wanderweg. Die Mohnblumen waren so intensiv rot, dass sie uns direkt blendeten. Die Umgebung ist bewaldet, vorbei bei einem kleinen Dorf und an Steinhütten aus den letzten Jahrhunderten. Sie wurden als Viehställe oder als  Schutz für Hirten genutzt. Immer wieder gab es schöne Ausblicke. Der Ort Hoya Gonzalo liegt in einer Senke. Wir waren ganz überrascht als er plötzlich vor uns lag. Ein erdiger Weg ließ uns gleich ein Stück wachsen 🙄 . Dort bekamen wir ein sehr gutes Frühstück und als wir uns verabschiedeten wünschten uns die Männer im Chor einen schönen Weg 😂 . Der ist dann wieder ausschließlich in der Natur. Oliven und Mandelbäume zu Beginn. Dann nur mehr den Blick auf die unglaublich, endlose Weite der Mancha. Hin und wieder eine einsame Steineiche die wir für eine Rast nützten, einige Bauernhäuser. Chinchilla erreicht man über einen Hügel. Die Stadt liegt an einem Berghang. Ziemlich weit oben, über einen historischen Aufstieg befindet sich das schöne Rathaus mit der Pilgerherberge und auch die Polizei, wo man sich anmeldet und den Code für die Herberge bekommt. Natürlich wurden wir wieder dort hin begleitet 😊 . Die Herberge ist fast neu, sauber, die Heizung darf genützt werden und die Dusche ist der Wahnsinn 👍 . Ganz oben thront eine alte maurische Burg aus dem 15.Jh. Zum Einkaufen mussten wir wieder hinunter latschen aber was macht man nicht alles gegen den Hunger 😋 . Einen schönen Abend wünschen O + R Unterkunft: Pilgerherberge direkt im Rathaus, hoch oben, freiwillige Spende. Ein Stück weiter meldet man sich bei der Polizei an

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C.d. Levante Tag 8

 

Alpera - Higueruela  25.9km (167.9km)
Gestern entdeckten wir doch noch einen geöffneten Chinashop, wo wir uns mit Proviant für den heutigen Weg versorgten.
Nach dem Frühstück stapften wir zurück zum Camino de Levante. Dunkle Wolken und bald Regentropfen. Wir schmissen uns in unsere Regenklamotten. Schon alleine wegen der Kälte, die plötzlich da war. Na gut wir sind ja zur Zeit auf fast 1000 Höhenmeter. Das ganz ohne Anstrengung, denn der Weg war heute wieder flach 😜 .
Felder, Windräder, Solaranlagen und sehr viele Weingärten. Bei einem Gerätehäuschen fanden wir ein windstilles Rastplätzchen.
Über eine Bahnbrücke kamen wir bald zu einer Landstraße. 10km ging es fast schnurgerade, mit argen Gegenwind bis Higueruela, das war dann doch recht anstrengend.
Beidseitig Wald der allerdings nicht vor dem Wind schützte. Aber wir fanden ein geeignetes Jausenplatzerl.
Nach einer Kurve überraschte uns plötzlich unser Zielort. Zur Herberge im Gemeindebau ging es ziemlich aufwärts. Angeblich ist da jemand bis 15:00 aber nicht heute. Bei einen Anruf erfuhren wir, den Schlüssel für die Herberge bekommt man im Hostal/Restaurante La Posada. Also wieder ein Stück den Berg hinunter. Machte nix, so kamen wir gleich zu unserem ersehnten und verdienten Cafe con leche 😊 .
In derHerberge gibt es nur 2 Betten aber einige Matratzen. Sogar einen Heizkörper gibt es und außer einer Küche auch alles was ein Pilgerlein braucht.
Im La Posada ist es recht nett. Wir werden da Abendessen und auch Frühstücken. Müssen morgen eh den Schlüssel zurückbringen.
Vielleicht gehe ich später noch ein Stück den Berg hinter der Kirche hinauf. Dort wird man angeblich mit einem überwältigenden Blick in die Mancha belohnt.
Das der Wind bald aufhört hoffen O + R
Unterkunft: Gemeindeherberge Tel.: +34 967287180
den Schlüssel bekommt man im Hostal/Restaurante La Posada

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C.d. Levante Tag 7

Almansa - Alpera  23.5km (142km)
Die offizielle Route führt über 40km nach Higueruela. Das ist uns zu weit. Es gibt eine Variante, wo man die Strecke in zwei Tagesetappen aufteilt. Die nehmen wir. Auch wenn die zwei Etappen dann insgesamt 8.4km länger sind 🤷‍♀️ .
Nicht gleich haben wir heute den Weg zur Stadt hinaus gefunden.
Die Autobahn wird überquert, entlang einer kleinen Straße ging's vorbei an vereinzelten Wohn,-und Bauernhäusern. Bei einer kleinen Kapelle hatten wir eine gemütliche Rast.
Man überquert eine Eisenbahnbrücke, danach begann ein steiniger Aufstieg. Die Landschaft wurde immer karger. Sträucher dominieren, nur selten ein Baum.  Auf eine Gebirgskette geht man zu, die wird fast umrundet. Zum ersten Mal öffnet sich die Weite der Mancha.
Ein Baum für uns, den Schattenplatz mussten wir uns allerdings durch stechende Sträucher erkämpfen aber dann war er supsi.
Nach Schüttelkaffee und Keksen ging's flott weiter. Der Spanier fand auch einen Baum. Er geht heute die 40km. Dann werden wir in Zukunft wohl ganz alleine sein.
Abwärts erreicht man die Landstraße, die wird überquert und entlang der Bahngleise ist die Fortsetzung. Über Felder erreicht man Alpera. Juhu, geöffnete Bars, hinein mit uns ☕️ .
Bei einem Hostal mit dazugehörigem Restaurant sahen wir eine riesige Jakobsmuschel an der Mauer. Von der Herberge bekommt man den Schlüssel im Rathaus aber heute ist Sonntag. Die Supermärkte sind auch zu. Wir haben kein Essen, nix zu trinken und keinen Kaffee. Also ist das Hostal die Lösung 👍 .
Das Restaurant ist total voll. Trotzdem bringt uns der Wirt in ein nettes Doppelzimmer. Alles andere sollen wir später erledigen.
Wir sind wieder sauber, die gewaschene Wäsche hängt am Balkon. Jetzt werden wir erforschen was es Gutes für uns gibt 😊 .
Einen schönen Sonntagabend wünschen O + R
Unterkunft: Hostal/Restaurant El Cazador
Mejorada 3  Tel.: +34 967335003 oder 616646057

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C.d. Levante Tag 5

Moixent - La Font de la Figuera 18km (88.7km) Bei der heutigen Etappe gibt es keine Einkehr-oder Einkaufsmöglichkeit. Das wird in den nächsten Tagen auch so bleiben. Haben uns gestern noch ausreichend mit Nahrung versorgt. In der Herberge steht am Gang zwar eine Mikrowelle aber sonst gibt es nix. Also werden wir heute in der Natur frühstücken. Der Beginn war entlang der Straße. Der Rest war ein schöner Wanderweg, der uns durch den Wald auf einen Berg hinauf führte. Keine Orangenplantagen heute, statt dessen Olivenhaine und etwas Weinanbau. Auf und ab mit wunderschönen Ausblicken in jede Richtung. Vorbei an verlassenen Bauernhäuser, wo man im Garten gut eine Rast halten kann 😊 . Sonne und blauer Himmel. Ein kaltes Lüftchen sorgte, dass es für uns nicht zu heiß wurde. Jemand hatte eine nette Idee. Bei einer Schatten spendenden Eiche sind Sitzbretter montiert. Auf einer Anhöhe sahen wir bereits unser Ziel. Es dauert aber noch bis man dort ankommt. Endlich gab einen Kaffee für uns 😊 . Bei der Polizei muss man sich registrieren und bekommt dann den Schlüssel für die Herberge. Wir wundern uns, dass die Polizei für die Pilger zuständig ist. Sind gespannt wie lange das so bleibt? Ein spanischer Pilger geht gleich wie wir. Sonst haben wir noch keinen getroffen. Die Herberge hat zwei Zimmer mit jeweils zwei Betten. Also hat jeder sein eigenes Zimmer 👍 . Unterkunft: Pilgerherberge, freiwillige Spende Polizei Tel.: +34 630906291

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C.d. Levante Tag 4

La Pobla Llarga - Canals 25.5km (68.7km) Canals - Moixent mit der Bahn Schnell ging's zur Stadt hinaus. Was sahen wir? Natürlich Orangenplantagen aber zwischendurch auch vereinzelt Apfel,-Feigen,-Zitronen und Granatapfelbäume. Außerdem hatten wir einen sehr schönen Blick auf die Berge. Pause in Manuel, danach verändert sich die Landschaft. Sie wird hügeliger und für uns gabs etwas weniger Asphalt. Bereits in der Ferne sahen wir die am Berg thronende Burg von Xàtiva. Es dauert allerdings bis man dort ankommt. Ein Berg steht im Weg, der möchte noch umkreist werden 🙄 . Naja, eine nochmalige Pause muss man sich erst verdienen. Lang geht es durch die Stadt, durch enge Gassen und Gehwege. Mit dem Auto möchte ich da nicht unterwegs sein. Steil geht es in den Ort Ayacor hinauf. Uff, das haben wir in den letzten Tagen verlernt 😜 . Nicht mehr weit war es bis Canals, wo bei der Polizei wieder der Schlüssel für die Herberge zum Abholen ist. Aaaaber, die Herberge ist geschlossen und eine andere Unterkunft gibt es nicht. Nach 20km wäre die nächste offene Herberge in Moixent. Die Polizei empfahl uns mit der Bahn dort hinzu fahren. Ein guter Rat den wir natürlich befolgten. Bei der Suche der Polizei in Moixent wegen dem Schlüssel für die Herberge, half uns wieder einmal ein Einheimischer. Er brachte uns direkt dort hin, so lieb 😊 . Die Herberge ist ein kleines Zimmer, es gibt sogar Bettwäsche und sie wollen dafür nicht einmal eine freiwillige Spende 😳 . Auf „Futtersuche“ gehen O + R Unterkunft: Pilgerherberge, geatis Schlüssel bei der Polizei Tel.: +34 963362215

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C.d. Levante Tag 3

Algemesi - La Pobla Llarga 17.9km (43.2km) Gestern kam noch ein Pilger aber wir sahen ihn nur kurz. Haben in der Herberge gefrühstückt und sind losmarschiert. Wolkig und ein zeitweise recht starker Wind ging, leider kam er von vorne 🤪 . Hin und wieder kämpfte sich die Sonne durch. Es ging wieder durch Obstplantagen, hauptsächlich Orangen aber auch durch Industriezentren. Von Bergen wird man fast umzingelt. Der Weg bleibt aber eben, auf kleinen Straßen, nur selten kam ein Auto. In Alzira genehmigten wir uns Cafe und süße Teilchen in einer Bäckerei. Am liebsten hätten wir ja Kostproben von allem gehabt...🤷‍♀️. Weiter ging's durch kleine Ortschaften. Über zu wenig Bäcker können sich die Einheimischen wirklich nicht beschweren. Bis Pobla Llarga säumten wieder Plantagen den Weg, unglaublich, diese riesigen Flächen. Vor der Ortschaft ist heute was ordentliches los. Ein Radrennen für Kinder und Jugendliche, super. Die wurden fleißig angefeuert 👏 . Bei der Polizei muss man sich für die Herberge anmelden. Im Polizeiauto brachte man uns dort hin 😎 . Bin noch nie in einem Polizeiauto mitgefahren 😊 . Wieder eine schöne, brauchbare Herberge, alleine für uns. Obwohl nur sehr wenige Pilger am Levante unterwegs sind, ist der Weg sehr gut beschildert. Einen schönen 1. Mai wünschen O + R Unterkunft: Pilgerherberge, freiwillige Spende Bei der Polizei anmelden Tel.: +34 605289919

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C.d.Levante Tag 2

Valencia - Silla mit dem Zug Silla - Algemesí 25.3km Wurden heute zeitig wach, also schlichen wir uns leise aus dem Zimmer, stapften zum schönen Hauptbahnhof und frühstückten dort gemütlich. Mit dem Zug durch das Industriezentrum bis Silla zu fahren, war sicher kein Fehler. In Silla sahen wir bald den ersten Wegweiser. Durch einen Park ging's der Sonne entgegen. Es folgte Landwirtschaft. Hauptsächlich Orangenplantagen, Felder und eine endlose Weite. In der Ferne eine Gebirgskette, keine Ahnung welche? Von weitem sahen wir bereits sehnsüchtig unserer Pause in Almussafes entgegen. Gleich anschließend verwirrte uns der Irrgarten durch den Ort Benifaió. Bis zu unserem Ziel Algemesi, Obstplantagen soweit das Auge reicht. Wir wissen nicht welches Obst wachsen wird. Eine Orange am Boden wollte unbedingt von mir gerettet werden 🙄 . Otto schälte sie für mich ab, danach hatte ich sicher einen halben Liter Orangensaft intus, mmmhhhh 😋 . Ein wenig Schatten für eine weitere Pause fanden wir unter einem Bäumchen, zum Glück sind wir nicht allzu dick 😎 . Heute war nur Asphalt, unsere Füße brennen. Der Jakobsweg geht gemeinsam mit dem Fernwanderweg GR, obs so bleibt? Um 13:50 erreichten wir Algemesi. Um 14:00 schließt das Museum, wo es den Schlüssel für die Pilgerherberge gibt. Aber das Museum wollte noch gefunden werden, dabei half uns wieder einmal das Caminowunder. Ein Mann der schon einige Wege gepilgert ist sprach uns an, telefonierte mit dem Herrn vom Museum, der gerade zusperren wollte. Er war bereit auf uns zu warten, so lieb und so ein Glück alles zusammen. So ersparten wir uns die Sucherei zur Polizei, wo man auch den Schlüssel für die Herberge bekommt. Nett und sauber ist es da, sind ganz alleine. Noch eine Bar besucht, Abendessen und Frühstück eingekauft, danach begann es wieder zu regnen. Noch an den Rucksack gewöhnen müssen sich O + R Unterkunft: Pilgerherberge, freiwillige Spende Carrer Nou del 71 (Museum) Tel.: +34 962018630

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C.d.Levante Tag 1

Flug von Wien nach Valencia + Valencia-Sightseeing Valencia empfing uns mit Regen, es hat geschüttet, so gemein. Unkompliziert kommt man mit der Metro in die Stadt. Unser Hostel gesucht, wo wir ziemlich nass ankamen. Cafe con leche konsumiert und der Regen war vorbei. Danke lieber Wettergott 😊 . Valencia, die drittgrößte Stadt Spaniens wurde 2024 zur grünen Hauptstadt Europas gewählt. Eine angeblich lebens-und liebenswerte Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Also los und a bissi Stadt schaun. Gleich in der Nähe vom Hostel ist das Stadttor aus dem 14.Jhd. Ein Stück weiter die Kathedrale, eine Mischung zwischen Barock und Frühgotik. Die drei Portale sind romanisch, gotisch und barock. Von dort beginnt der Camino de Levante. Wir holten uns allerdings nur einen Pilgerstempel für unseren Pilgerpass, denn morgen haben wir vor, die Stadt mit der Bahn zu verlassen. Weiter stapften wir durch den Rathausplatz mit dem Rathaus, gegenüber befindet sich die Hauptpost. Sie hat zwei Briefkästen mit Löwenkopf, für In-und Ausland 😊 . Sehr schön ist der Hauptbahnhof in Jugendstil, daneben befindet sich die Stierkampfarena. Der Zentralmarkt war leider geschlossen, dafür konnten wir gegenüber die Seidenbörse bewundern. Ein Weltkulturerbe der Unesco, mit einem wunderschönen Orangengarten 😊 . Ein paar Tage wären schon notwendig, um Valencia zu genießen aber die Fussis wollen morgen mit dem Jakobsweg beginnen, oder ist es doch Otto, der Sightseeing-Muffel 😜 . Auf morgen freuen sich O + R Unterkunft: Quart Youth Hostel Guillem de Castro 64 Tel.: +34 963270101

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C.d. Levante

Ein Herzensmensch hat seine Ruhe gefunden. Danke liebe Mamschi dass du uns beigebracht hast, wie schön es ist unterwegs zu sein ❤️ . Auf unseren Wegen hast du uns im alten Schulatlas verfolgt. In unseren Herzen wirst du immer dabei sein 🙏 Bald geht's los, denkt sich das Helferlein Jaaa liebes Ralph-Helferlein, wir sagen danke fürs „Ordnen“ ❤️ Endlich ist es soweit, Ottos Wunsch den Camino Levante zu gehen. Wegen Corona war es 2020 nicht möglich. Der Weg führt von Valencia quer durch Spanien. In der Hochebene der La Mancha lassen Don Quijote und Sancho Panza grüßen. Der Levante endet in Zamora. Von dort gehen wir entlang der Via de la Plata, bis Astorga und am Camino Frances zurück nach Leon. Unser Ziel ist nicht Santiago, der letzte Abschnitt wird der Camino San Salvador sein, über die Berge nach Oviedo. Einsamkeit und wenig Infrastruktur verspricht zum Teil der Weg. Für uns nix Neues. Überraschen lassen sich O + R

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C. san Salvador

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